„Azubitausch“ bei Koch International und Meyer & Meyer

Auszubildende bei Meyer & Meyer und Koch International bekamen die Chance, im jeweils anderen Unternehmen zu arbeiten (Foto: Meyer & Meyer/ Koch International)
Auszubildende bei Meyer & Meyer und Koch International bekamen die Chance, im jeweils anderen Unternehmen zu arbeiten (Foto: Meyer & Meyer/ Koch International)

Osnabrück. Eine besondere Aktion setzten die Osnabrücker Logistiker Koch International und Meyer & Meyer gemeinsam im Juni um. Eine angehende Fachkraft für Lagerlogistik je Unternehmen arbeitete für drei Wochen im jeweils anderen Betrieb mit. Die Auszubildenden erhielten dadurch Einblicke in die Leistungen, Technologien und internen Abläufe des Partnerunternehmens.

Den Horizont erweitern

Ihren Ausbildungsbetrieb kennen die meisten angehenden Fachkräfte im zweiten Ausbildungsjahr längst aus dem „Effeff“. Da stellt sich so mancher die Frage, wie ein anderer Logistiker denn arbeitet. Der „Azubitausch“ ermöglichte zwei engagierten Auszubildenden der beteiligten Unternehmen nun den Blick über den Tellerrand. Dank ihrer guten Leistungen im Betrieb erhielten sie die Möglichkeit, drei Wochen lang die Aufgaben und Anforderungen des jeweils anderen Logistikexperten kennenzulernen. Für die junge Nachwuchskraft von Koch International hieß es daher „Textilien statt Europaletten“. Meyer & Meyer als Spezialist für Fashionlogistik bedient sich modernster Automatisierungstechnik und arbeitet schon heute nah an der Mode von morgen. So waren vor allem die Arbeit im automatisierten Logistikzentrum für hängende Textilien und im Liegewarenzentrum, wo Kleidung automatisiert gescannt und anschließend direkt in den richtigen Karton einsortiert wird, neu für den Auszubildenden von Koch International.

Hubwagen und andere Überraschungen

Die Kollegin von Meyer & Meyer lernte in dieser Zeit die unterschiedlichen Transportlösungen und das Lagerwesen von Koch International kennen. Bei ihr hinterließen die scheinbar alleinfahrenden Hubwagen, die eine Unterflurförderkette quer durch die Halle zum richtigen Stellplatz zieht, einen bleibenden Eindruck: „Beim ersten Mal habe ich mich total erschrocken, als ein Wagen unvermittelt losgefahren ist!“ Die Resonanz war zum Ende des Projekts auf beiden Seiten durchweg positiv: „Durch den Tausch konnten wir uns in neuen Arbeitsgebieten ausprobieren, die wir nur aus der Berufsschul-Theorie kannten und die Bandbreite der Logistik erleben.“ So planen Meyer & Meyer und Koch International bereits den „Azubitausch 2018“.

Veröffentlicht von

Katherina Ibeling

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