Aktuelle Megatrends und Mikrotrends aufgezeigt

Bielefeld. Der 5. Ostwestfälische Innovationskongress (OWIKon) in der Industrie- und Handelskammer Ostwestfalen zu Bielefeld (IHK) stand gestern (30.10.2013) unter dem Motto „Mega- und Mikrotrends – interessante Indikatoren für Marktentwicklungen“. Wie entstehen Trends in Technik, Wirtschaft und Gesellschaft?

Wie entscheidet man, auf welche man langfristig setzen sollte? Und wie können Trends ein Unternehmen inspirieren? Referenten aus Wirtschaft und Forschung stellten in der IHK interessante Trends vor, die zum Nachdenken anregen und Lust auf Innovationen machen sollten.

Stefan Peter vom Paderborner Heinz Nixdorf Institut führte in das Thema ein und erläuterte, wie Trends entstehen und wie Unternehmen sie erkennen könnten, um anschließend entsprechende Innovationen entwickeln zu können. Dr. Eric Klemp vom Paderborner Direct Manufacturing Research Center (DMRC) zeigte den Besuchern auf, welche wirtschaftlichen Potenziale 3D-Drucker bieten – in Fachkreisen „additive Fertigungsverfahren“ genannt. Mit diesen Verfahren können aus Computerdaten in kurzer Zeit dreidimensionale Werkstücke erstellt werden. Entsprechende Dateien sind schon heute im Internet verfügbar und könnten zukünftige Vertriebs- und Designprozesse grundsätzlich verändern, so Klemp.

Den Trend der drahtlosen Energieversorgung, der inzwischen um die Datenkommunikation ergänzt worden sei, griff Jörg Euskirchen, Geschäftsführer und Mitgründer der SUPA wireless GmbH, auf. Gemeinsam mit einem Fraunhofer Institut habe die SUPA wireless GmbH ein Ladeverfahen für Handys, Notebooks und ähnliche Mobilgeräte entwickelt, bei dem die Geräteakkus aufgeladen werden, während sie auf einem entsprechend ausgerüsteten Tisch liegen.

Abschließend stellte Stefan Trippe von der Lippstädter Firma Phasix Methoden vor, wie sich die aus den Trends gewonnenen Produktideen in wirtschaftlich erfolgreiche Innovationen umsetzen lassen.
Der 5. OWIKon befasste sich mit Trends in Technik, Wirtschaft und Gesellschaft, die Unternehmen zu Innovationen inspirieren können. Grundsätzlich unterscheide man zwei Arten von Trends. Zum einen die sogenannten Megatrends. Hierunter verstehe man langfristige, übergreifende Prozesse, welche die Märkte der Zukunft mit prägen. Und zum anderen die sogenannten Mikrotrends. So bezeichne man kleine Veränderungen hinter den großen Trends. Sie entstünden schneller und von ihnen erwarte niemand eine sehr langfristige Entwicklung. Dennoch hätten sie eine wirtschaftliche Bedeutung und eigneten sich als Quelle für unternehmerische Inspirationen und Visionen.

www.owikon.de

Veröffentlicht von

Peer-Michael Preß

Peer-Michael Preß – Engagement für die Unternehmerinnen und Unternehmer in der Region seit fast 20 Jahren. Als geschäftsführender Gesellschafter des Unternehmens Press Medien GmbH & Co. KG in Detmold ist er in den Geschäftsfeldern Magazin- und Fachbuchverlag, Druckdienstleistungen und Projektagentur tätig. Seine persönlichen Themenschwerpunkte sind B2B-Marketing, Medien und Kommunikationsstrategien.

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