Nahles nennt Kritik an Steinbrück scheinheilig

Berlin (dapd). SPD-Generalsekretärin Andrea Nahles nimmt Kanzlerkandidat Peer Steinbrück gegen Kritik wegen seiner Äußerungen über das angeblich zu niedrige Kanzlergehalt in Schutz. Steinbrück habe eine Journalistenfrage beantwortet, und zwar ehrlich, sagte Nahles am Sonntagabend in der ZDF-Sendung „Berlin direkt“.

„Mehr ist nicht passiert“, fügte Nahles hinzu. Steinbrück hatte am Wochenende seine Ansicht trotz des vorherigen verheerenden Echos bekräftigt. Nahles bezeichnete die Debatte als merkwürdig. Fast alle gäben Steinbrück in der Sache recht, sagten aber, er hätte es nicht sagen sollen. Das sei „etwas scheinheilig“. „Peer Steinbrück sagt, was er denkt und tut, was er sagt“, betonte Nahles. Sie räumte aber ein, es wäre ihr lieber, wenn man über Themen der SPD und nicht über „einzelne Sätze“ reden würde.

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Peer-Michael Preß

Peer-Michael Preß – Engagement für die Unternehmerinnen und Unternehmer in der Region seit fast 20 Jahren. Als geschäftsführender Gesellschafter des Unternehmens Press Medien GmbH & Co. KG in Detmold ist er in den Geschäftsfeldern Magazin- und Fachbuchverlag, Druckdienstleistungen und Projektagentur tätig. Seine persönlichen Themenschwerpunkte sind B2B-Marketing, Medien und Kommunikationsstrategien.

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