Simone Brügemann und Martina Schulte (von links) bekamen von Staatssekretär Berend Lindner die Urkunde überreicht. Foto: Wirtschaftsministerium Niedersachsen (Foto: WFO)
Simone Brügemann und Martina Schulte (von links) bekamen von Staatssekretär Berend Lindner die Urkunde überreicht. Foto: Wirtschaftsministerium Niedersachsen (Foto: WFO)

Zwischenzeit Osnabrück gewinnt Wettbewerb des niedersächsischen Wirtschaftsministeriums

Der Anruf, den Simone Brüggemann, Mitbegründerin des Osnabrücker Pop-up-Stores „Zwischenzeit“, Ende August annahm, kam direkt aus dem niedersächsischen Wirtschaftsministerium. Und zwar mit guten Nachrichten: Das innovative, kooperative Handelskonzept gewinnt den landesweit ausgeschriebenen Wettbewerb „Gemeinsam aktiv – Handel(n) vor Ort“. Die Preisverleihung fand am Dienstagabend (13.9.) in Lüneburg statt.

Das Team der Zwischenzeit hatte sich mit Unterstützung der Wirtschaftsförderung Osnabrück (WFO) um den mit 3.000 € dotierten Preis beworben, der in diesem Jahr „gute Beispiele sichtbar machen möchte, um den Aufbruch in die Zukunft zu fördern“. Das Osnabrücker Konzept kam besonders gut an und erreichte als einzige Bewerbung die volle Punktzahl. Ein Grund für den Veranstalter, im nächsten Jahr die Preisverleihung möglicherweise in Osnabrück durchzuführen.

Martina Schulte, die das Projekt seit 2019 gemeinsam mit Simone Brüggemann federführend umsetzt, freut sich über die besondere Auszeichnung: „Die Zwischenzeit ist unser Herzensprojekt und durch das positive Feedback von Kollegen und Kolleginnen, unserer Kundschaft und vom umliegenden Handel macht es umso mehr Spaß. Der Preis und die damit verbundene öffentliche Anerkennung ist praktisch das Sahnehäubchen für uns.“

Osnabrück entwickelt sich aktuell zum Pop-up-Hotspot. Der erste Pop-up-Regionalladen wurde schon 2018 umgesetzt, seit 2019 wird die „Zwischenzeit“ eigenständig von lokalen Produzentinnen weiterentwickelt und „poppt“ mit wechselndem Sortiment an unterschiedlichen Orten immer wieder auf. Nun ist der Store schon seit einem Jahr im ehemaligen „Kerzen Bücker“-Geschäft am Markt beheimatet.

Im Rahmen des Sofortprogrammes „Perspektive Innenstadt!“ wird das Thema innenstadtweit ausgerollt. Mit der ehemaligen Sportarena und weiteren dezentralen Zwischennutzungen eröffnet im Oktober das „pop up quartier Osnabrück“, kurz puq. Rund 100 Anbieter:innen aus verschiedenen Branchen haben sich bereits beworben und werden in den nächsten Monaten die Osnabrücker City noch bunter und vielseitiger machen.

Die WFO fördert Zwischennutzungen gezielt. Sie vermittelt und vernetzt an der Schnittstelle zwischen Eigentümern, Zwischennutzern und umliegenden Kaufleuten und unterstützt bei der Kommunikation.

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WIR Redaktion

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