Werner Schasche und Jan Lecköny sind die beiden ersten Spezialisten im gerade neu gegründeten Kompetenzzentrum für Motorenteile der Bielefel-der Fritz Wittich GmbH. (Foto: Wittich GmbH/Ruthe)
Werner Schasche und Jan Lecköny sind die beiden ersten Spezialisten im gerade neu gegründeten Kompetenzzentrum für Motorenteile der Bielefel-der Fritz Wittich GmbH. (Foto: Wittich GmbH/Ruthe)

Wittich erschließt sich mit eigener Motoren-Abteilung neuen Markt

Kompetenzzentrum für neue und herkömmliche Verbrenner

Pünktlich zum 100-jährigen Bestehen erschließt sich jetzt der Bielefelder Fahrzeugteilegroßhandel Fritz Wittich GmbH einen neuen Markt: den Handel mit Motorenteilen für innovative und herkömmliche Verbrenner sowie für Young- und Oldtimer.

Die Entscheidung, eine eigenes Kompetenzzentrum für Motorenteile aufzubauen, geschieht mit einem festen Blick nach vorn: „Wir glauben, dass es auch in Zukunft Verbrennungsmotoren geben wird – allerdings verbrauchsoptimierter oder angetrieben mit neuen Kraftstoffen wie Wasserstoff oder E-Fuel. Außerdem wollen ja auch Young- und Oldtimer weiterhin betreut werden“, sagt Thorsten Rahn, Geschäftsführer der Fahrzeugteilesparte bei Wittich.

Spezialisten-Team im Aufbau

Das neue Kompetenzzentrum für Motorenteile wird getragen von einem neu aufgebauten Spezialisten-Team. Dazu gehören bereits Werner Schasche und Jan Lecköny. Ihr Fachwissen geht über die reinen Fahrzeugantriebe hinaus. „Wir nehmen zudem Blockheizkraftwerke oder andere Stationärmotoren in den Fokus, und wollen so auch erster Anlaufpunkt für unsere Kunden in diesen Bereichen werden“, erklärt Lecköny.

Teile-Versorgung droht abreißen

Die Motorenteile-Experten von Wittich werden auch beobachten, wie sich die Zulieferer-Landschaft mit dem Boom des E-Antriebs verändert. Denn bis 2035 soll es EU-weit nur noch klimaneutrale Kfz-Antriebe geben. „Wir gehen davon aus, dass sich die großen Autohersteller nach und nach aus dem Bau herkömmlicher Verbrennungsmotoren verabschieden“, sagt Werner Schasche. Ob dann kleinere Unternehmen nachrücken, um die Ersatzteilversorgung aufrecht zu erhalten, sei eine spannende Frage. Wichtig für alle
Youngtimer- und Oldtimerfahrer sei es jedoch, den Nachschub für Motorenteile so lange wie eben möglich zu gewährleisten. 

Fachwissen will erhalten sein

Zweite Aufgabe wird die Bereitstellung von Know-how für junge Kfz-Mechatroniker, die auf Sicht fast nur noch lernen werden, E-Autos in Gang zu halten. „Die Vorstellung, dass das in der Branche heute noch weitverbreitete Wissen um den Umgang mit Verbrennungsmotoren verloren gehen könnte, klingt utopisch, ist es aber nicht“, ergänzt Thorsten Rahn. E-Antreibe seien gegen einen herkömmlichen Verbrenner geradezu simpel aufgebaut, in den Kfz-Werkstätten werden die bestenfalls ausgetauscht, kaum aber repariert. Hinzu komme ein bereits angelaufener Generationswechsel in vielen Betrieben. Dabei gehe auch umfangreiches Wissen um den Aufbau, die Funktion und die Instandsetzung von Diesel- und Benzin-Motoren verloren, wenn die alten Meister und Gesellen sich in den Ruhestand verabschieden.

Premiere bei Jubiläums-Messe

Das neue Kompetenzzentrum für Motorenteile stellt sich im Rahmen der bevorstehenden Jubiläums-Hausmesse „100 Jahre Wittich“ vor. Die findet für Fachbesucher am 10. und 11. September im Bielefelder Lenkwerk statt. Zu erreichen sind die Motoren-Spezialisten Werner Schasche und Jan Lecköny schon jetzt unter Telefon 05 21 932 04-10 oder per E-Mail an
motorenteile@wittich-gmbh.de.

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