Andreas Schunk, Geschäftsführer der Warsteiner Verbundgesellschaft mbH (WVG) im elektrisch angetriebenen Renault Twizy. Foto: QVG

WVG investiert in Warsteiner Energie-Infrastruktur

Auch im Jahr des 20. Firmengeburtstages investiert die Warsteiner Verbundgesellschaft gemeinsam mit ihrer Tochtergesellschaft WVG Netz massiv in die kommunale Energie-Infrastruktur.

Insgesamt 1.800 000 Euro fließen in die Strom- und Gasversorgung von Kernstadt und Ortsteilen. Die Erschließung des Wohngebietes „Legoland“ mit Gasleitungen (als Ersatz für Fernwärme) schlägt mit etwa 340.000 Euro zu buche. Im Rahmen von Straßenausbauarbeiten „Unterm Hagen“ werden für rund 100.000 Euro Stromkabel und für 190.000 Euro 500 Meter Gasleitung gelegt. Im Bereich des Heinrich Gudermann-Rings und im Ferienpark Hirschberg-Bache wird jeweils eine Gasversorgung für die dortigen Einfamilienhäuser aufgebaut. Der Aufbau der Gasversorgung im Bereich Hirschberg Bache beginnt Anfang 2020. Beide Maßnahmen zusammen belaufen sich auf ca. 500.000 Euro. In neue intelligente Zähler (sogenannte Smart Meter) werden rund 100.000 Euro investiert.

Im Zuge des Ausbaus der Strom- und Gasnetze wird auch der Ausbau des Glasfasernetzes vorangetrieben. Im Gebiet Hirschberg-Bache werden insgesamt ca. 3000 m Leerrohre für die Glasfaserversorgung   gelegt.

Mit dem Glasfaserausbau wurden und werden auch Strecken im 10-Kilovolt Stromnetz verstärkt; dies betrifft vor allem die Verkabelung der 10-kV-Freileitung Belecke-Mülheim sowie die Kabelsysteme im Bereich Allagen-Niederbergheim. Damit wird im Bereich Strom die Versorgungssicherheit erhöht.

Sowohl bei Gas wie auch bei Strom werden hierbei größere Leitungsquerschnitte eingesetzt. Die Verstärkung im Bereich der 400 V Niederspannungsnetze erfolgt auch zur Absicherung des steigenden Bedarfs an Ladekapazitäten für E-Mobilität. Um die wachsende Zahl von E-Ladesäulen anschließen zu können, werden bei Straßenausbauten schon jetzt Netzverstärkungsmaßnahmen mit durchgeführt.   

Westnetz und WVG prüfen jährlich, welche Komponenten der Gas- und Stromnetze in Warstein zu erneuern sind. Welche Anlagen der Strom- und Gasversorgung im Zuge von Straßenausbaumaßnahmen erneuert werden, hängt von deren Alter und den technischen Erfordernissen ab. Alle geplanten Maßnahmen werden mit der Stadt Warstein und anderen Versorgungsträgern koordiniert. In den meisten Fällen ergeben sich hier Synergieeffekte und es kann meist vermieden werden, dass Oberflächen mehrfach aufgebrochen werden müssen.

Die WVG versorgt im Raum Warstein 11.000 Haushalte mit Strom und 5.500 Haushalte mit Erdgas. Die Gesellschaft wurde 1999 gegründet und befindet sich zu 59,8 % im Eigentum der Stadt, zu 25,1 % im Eigentum der innogy SE und zu weiteren 15,1 % im Eigentum der Warsteiner Brauerei. Für die WVG arbeiten vor Ort in Warstein 12 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Das Strom- und Gasnetz wurde am 1. Januar 2015 an die WVG-Netz-GmbH, eine 100 %ige Tochtergesellschaft der WVG, übertragen. Der Betrieb des Strom-und Gasnetzes erfolgt auf Pachtbasis durch die Westnetz GmbH, den Verteilnetzbetreiber der innogy SE. Geschäftsführer der WVG Netz GmbH ist Thomas Walkiewicz. Geschäftsführer der WVG GmbH ist Andreas Schunk.

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