Das Team des Kulturbüros Münsterland (v. l.: Andre Sebastian, Lars Krolik und Laura Säumenicht) berät Kunst- und Kulturschaffende, die sich für das RKP bewerben möchten. RKP im Münsterland (Foto: Münsterland e.V./Philipp Fölting)
Das Team des Kulturbüros Münsterland (v. l.: Andre Sebastian, Lars Krolik und Laura Säumenicht) berät Kunst- und Kulturschaffende, die sich für das RKP bewerben möchten. RKP im Münsterland (Foto: Münsterland e.V./Philipp Fölting)

Fördermittel für Kulturschaffende: Bis zum 30. September fürs „Regionale Kultur Programm NRW“ bewerben

Info-Veranstaltung mit dem Kulturbüro Münsterland am 29. August in Altenberge

Münsterland – Mit dem „Regionalen Kultur Programm NRW“ (RKP) vergibt das Land Nordrhein-Westfalen wieder Fördermittel für kooperative Kulturprojekte. Bis zum 30. September können sich Kunst- und Kulturschaffende aus dem Münsterland auf diese finanzielle Unterstützung bewerben. Verpflichtend ist eine Beratung durch das Kulturbüro Münsterland, das auch beim Fragen zum Projekt und zu der Projektplanung sowie beim Ausfüllen des Online-Formulars unterstützt.

„Jedes Jahr aufs Neue zeigt das RKP, welche großartigen Projekte erst mit dieser finanziellen Unterstützung realisiert werden können“, sagt Andre Sebastian, Leiter des Kulturbüros Münsterland. „Das Förderprogramm ist eine der besten Möglichkeiten, Geld für das eigene Projekt im Münsterland zu erhalten.“ Neben einer guten Idee werden Vernetzung und Kooperation für die Bewerbung vorausgesetzt: Ein Projekt braucht mindestens drei Partner aus mindestens zwei Gemeinden und Städten. Bewerben können sich neben Privatpersonen auch kreative Vereine, Verbände, Kommunen, Institutionen und freie Träger.

Grundsätzlich gilt: Projekte und Maßnahmen, die durch das RKP gefördert werden, müssen das Kulturprofil der Kulturregion mittragen. Es benennt regionale Prägungen und Merkmale, die für das Münsterland typisch sind, wie beispielsweise den Kontrast zwischen Stadt und Land oder Bodenständigkeit und Experimentierfreude.

Das regionale Kulturprofil wurde jüngst gemeinsam mit Akteurinnen und Akteuren aus Kunst und Kultur für das RKP im Münsterland überarbeitet. Mehr dazu sowie detaillierte Infos zu Programm und Bewerbungsprozess erfahren Interessierte bei der Kulturakademie des Kulturbüros am 29. August (Dienstag) in Altenberge. Das neue Kulturprofil wird in Kürze auf der Website des Kulturbüros zu finden sein: www.muensterland.com/rkp.

Unter den 22 Projekten, die im Jahr 2023 gefördert wurden, ist das „tonwelten festival“, bei dem aus Klängen des Münsterlandes ein musikalisches Werk entsteht. Auch die neue Sonderausstellung „D.I.S.C.O. Cool – Chic – Crazy“ im rock’n’popmuseum Gronau und das Münsterland Festival part 12 mit Gastland Finnland haben in diesem Jahr eine Förderung des RKP erhalten – ebenso wie „FREUBAD“, ein Mixed Arts Festival in Freibädern im Münsterland.

„In den ländlichen Regionen sind die vorhandenen Kultur-Etats und die kulturellen Infrastrukturen häufig eher spärlich ausgeprägt“, erklärt Wilko Franz, künstlerischer Leiter des RESET e.V., der „FREUBAD“ veranstaltet. „Durch die finanzielle Grundlage der RKP-Förderung können wir ein außergewöhnliches Programm an Orte bringen, die dafür selbst keine Möglichkeiten haben. Das stärkt nachhaltig die Wertschätzung für ein vielschichtiges Kulturprogramm.“

Erneut können zusätzlich zum eigentlichen Projektantrag noch sogenannte Ergänzungsmittel Barrierefreiheit beantragt werden. Projektbezogene Maßnahmen, die Menschen mit einer Behinderung die Teilnahme am kulturellen Leben ermöglichen, können mit bis zu 5000 Euro pro Kulturprojekt bezuschusst werden. Ein Online-Workshop am 30. August (Mittwoch) informiert darüber, wie entsprechende Maßnahmen geplant werden können.

Ansprechpartner

Das Team des Kulturbüros Münsterland (02571 94 93 23, kultur@muensterland.com).

Alle Informationen und Termine gibt es auf www.muensterland.com/kultur.

Mehr zum RKP 

Das „Regionale Kultur Programm“ fördert seit 1997 Projekte, die in den Kulturregionen NRWs die Kommunikation und Kooperation zwischen Schaffenden und Verantwortlichen stärken, Kräfte bündeln, vernetzen und die Identität und Attraktivität der Region stärken. Die Landesförderung beträgt maximal 50 Prozent der Gesamtausgaben. Im Münsterland berät der Kulturrat über die eingereichten Projektideen. Spricht er eine Empfehlung aus, kann ein formeller Antrag bei der Bezirksregierung Münster gestellt werden.

www.regionaleskulturprogrammnrw.de 
www.kultur.web.nrw.de/projektdatenblatt 

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WIR Redaktion

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