Bild von Peter H auf Pixabay
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Innenstädte brauchen neue Perspektiven: Maßstäbe künftiger Entwicklung

Die Innenstädte stehen vor großen Veränderungen. Diese Erwartung äußerte Jens Imorde aus Münster am Dienstag (26. Januar) in einer Videokonferenz, zu der Petra Michalczak-Hülsmann, Geschäftsführerin der Gesellschaft für Wirtschaftsförderung im Kreis Warendorf (gfw), die Wirtschaftsförderungen der 13 Städte und Gemeinde im Kreis eingeladen hatte.

Der Geschäftsführer des Netzwerks Innenstadt mit 108 Mitgliedern in Nordrhein-Westfalen zeigte Perspektiven für die Innenstädte mit neuen Nutzungsmischungen auf. „Die Innenstädte bleiben der Fingerabdruck der Stadt und von zentraler Bedeutung für deren Identität“, sagte Imorde, „neben dem Handel wird es neue Player geben.“

Dazu gehöre die Öffentlichkeit mit stärkerer Bürgerbeteiligung bei neuen Projekten. Die Aufenthaltsqualität werde wichtiger. Digitalisierung („Smart City“) spiele eine zentrale Rolle beim (bargeldlosen) Bezahlverhalten, aber auch bei der Warenpräsentation, der Belieferung der Kunden und der Vernetzung von Bürgern überhaupt. Eine weitere Herausforderung bestehe für die Innenstädte in neuen Verkehrslösungen ohne Autovorrang mit wachsender Bedeutung von Radfahrern und Fußgängern. Individualität und Alleinstellungsmerkmale sollten charakteristische Positionen der Innenstädte sein.

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