Koch International und Frachtklub sind drittplatziert in der Kategorie Digitalisierung in der Untergruppe der Kooperationen. Fotograf: Leif-Hermann Lühmann, Frachtklub
Koch International und Frachtklub sind drittplatziert in der Kategorie Digitalisierung in der Untergruppe der Kooperationen. Fotograf: Leif-Hermann Lühmann, Frachtklub

Digitalisierungspreis für Koch International

Das Fachmagazin „VerkehrsRundschau“ verlieh am 6. Februar 2020 in München die „VR-Awards“. Der Osnabrücker Logistiker Koch International belegte gemeinsam mit dem IT-Start-Up Frachtklub den dritten Platz in der Kategorie Digitalisierung. Die innovative Idee und erfolgreiche Umsetzung eines Online-Logistikshops überzeugte die Jury. Den VR-Award erhält der Logistiker damit zum zweiten Mal infolge.

Die „VerkehrsRundschau“ lud Vertreter aus Wirtschaft, Politik und Wissenschaft zum Branchen-Event, das unter anderem den Rahmen für die Preisverleihungen der VR-Awards in den Kategorien Aus- und Weiterbildung, Digitalisierung und Umwelt bildete. Im Jahr 2018 gewann Koch International gemeinsam mit „Alarmplane.de“ den Publikumspreis für ein Sicherheitssystem gegen Frachtdiebstahl, die sogenannte Alarmplane. In diesem Jahr konnten Koch International und Frachtklub mit dem Projekt eines Onlineshops für Transport- und Logistikdienstleistungen den dritten Platz in der Kategorie Digitalisierung/Kooperation für sich entscheiden.

Transporte online anfragen und buchen

Online-Händler, Kleingewerbetreibende oder Kunden ohne feste Preisvereinbarungen, die Ware versenden und dafür eine Spedition beauftragen möchten, erhalten bei Koch International mit wenigen Klicks über einen Online-Preisrechner ein individuelles Angebot. Anschließend können sie ihre Sendung über die Plattform direkt in Auftrag geben. Die Daten werden automatisch zur Weiterverarbeitung übertragen und der Kunde erhält die für ihn relevanten Dokumente.

Damit sind Angebotskalkulation und Auftragserfassung gebündelt und die administrativen Prozesse zwischen Versender und Empfänger automatisiert. „Wir haben den Grundstein für eine digitale Spedition gelegt und freuen uns, dass der Einsatz vieler Kolleginnen und Kollegen mit einem solchen Preis geehrt wird. Ihrem Engagement haben wir den Platz auf dem Treppchen zu verdanken“, so Geschäftsführer Uwe Fieselmann.

Nutzer, die über die Plattform buchen, profitieren sowohl von der Flexibilität einer digitalen Spedition als auch vom Know-how eines Logistikers sowie der Planungssicherheit durch feste Netzwerke und einem eigenen Fuhrpark. „Wir nutzen die reduzierte Arbeitszeit wiederum, um den Kundenservice sowie Analysetätigkeiten auszubauen und unser Tool weiterzuentwickeln“, fasst Jürgen Hartkemeyer, Leiter Vertrieb und Marketing, die Mehrwerte für das Unternehmen zusammen.

Der Online-Shop wurde im Jahr 2018 in Zusammenarbeit mit dem IT-Start-Up „Frachtklub“ zunächst für Stückgutsendungen implementiert. Seit Frühjahr 2019 können Kunden ebenfalls nationale und internationale Teil- und Komplettladungen beauftragen. Im nächsten Schritt werden Nicht-EU-Länder integriert sowie die Bereiche Seefracht, Luftfracht und Lagerlogistik aufgeschaltet.

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