Mit 10-Gigabit-Breitbandnetzen geht es in Minden-Lübbecke bald Richtung Zukunft. - Foto: ZTE Deutschland GmbH
Mit 10-Gigabit-Breitbandnetzen geht es in Minden-Lübbecke bald Richtung Zukunft. - Foto: ZTE Deutschland GmbH

ZTE bringt ultraschnelles Internet für den Kreis Minden-Lübbecke

Im Landkreis Minden-Lübbecke bricht das 10-Gigabit-Zeitalter an: Gemeinsam mit dem Netzbetreiber Greenfiber errichtet der chinesische Telekommunikationsausrüster ZTE dort in den nächsten zwei Jahren ein modernes 10-Gigabit-Glasfasernetz. Damit erhalten die Einwohner im gesamten Kreis Minden-Lübbecke Zugang zum Ultra-Highspeed-Internet. Ein entsprechender Rahmenvertrag wurde bereits zwischen Greenfiber und ZTE unterzeichnet. ZTE, weltweit führender Anbieter von Festnetztechnologien, liefert die 10-Gigabit-Breitband-Netztechnik für die Glasfasernetze, Greenfiber ist für das komplette Projektmanagement und die Internet-Versorgung mit 10 Gbit/s verantwortlich und setzt damit einen Meilenstein für Europa.

Die ersten Abschnitte des 10-Gigabit-Netzes gingen bereits in diesem Sommer in Betrieb. End- und Gewerbekunden aus der Region können also sehr zeitnah eine Bandbreite von zehn Gigabit pro Sekunde nutzen. „Der 10-Gigabit-Ausbau ist essenziell für den Wirtschaftsstandort Deutschland und die gesellschaftliche Teilhabe aller Menschen mit Videokommunikation in Echtzeit – das merken wir vor allem in der aktuellen Situation“, sagt Uwe Krabbe, Geschäftsführer von Greenfiber. „Insbesondere in unseren ländlichen Regionen besteht hier großer Bedarf. Gemeinsam mit ZTE wollen wir im Landkreis Minden-Lübbecke Netze der Zukunft schaffen und damit gezielt die bestehenden Versorgungslücken schließen.“

Neueste Netztechnik

Die aktiven Komponenten, die von ZTE stammen, sind OLTs (Optical Line Terminals) und ONTs (Optical Network Terminals). Erstere sind Switche und dienen als Knotenpunkte zwischen dem Hauptnetz und der letzten Meile zu den Kunden. Der Aufbau des 10-Gigabit-FTTH-Netzes erfolgt auf Grundlage der TITAN (ZXA10 C600) OLT-Plattform von ZTE, die hier zum ersten Mal in Europa für ein 10Gbps-XGS-PON-Glasfasernetz zum Einsatz kommt. Der TITAN ist eine Flaggschiff-Plattform von ZTE und unterstützt alle drei Generationen der PON-Technologie – G-PON, XG-PON sowie XGS-PON – und zukünftig wird mit dieser Gerätefamilie auch 50G-PON unterstützt. Das Gerät ist mit seiner blockierungsfreien Vermittlungskapazität und seiner zukunftsorientierten Produktarchitektur in der Lage, symmetrische 10Gbit/s-Dienste mit XGS-PON Technologie für Endkunden bereitzustellen.

Bei den Kunden besteht die Hardware aus XGS-PON ONT´s, die den Anschluss an das Netz darstellen und das eingehende optische Signal in ein elektrisches Signal mit 10 Gbit/s gemäß IEEE 802.3an umwandeln. Für den Netzbetrieb stellt ZTE auch den EMS NetNumen U31 Server als einheitliches Managementsystem zur Verfügung.

Gigabit-Strategie von ZTE

Für die Zukunft setzt sich ZTE das strategische Ziel, eine führende Rolle bei dem weiteren Aufbau der deutschen Gigabit-Infrastruktur zu übernehmen, besonders in ländlichen Regionen. Das herausragende Projekt mit Greenfiber passt deshalb perfekt zur Gigabit-Strategie von ZTE und bildet den Auftakt für weitere erfolgreiche Projekte. Im Zuge des heute geschlossenen Rahmenvertrages zum gemeinsamen Ausbau von Glasfasernetzen ist ZTE für Greenfiber ab sofort der bevorzugte Lieferant der 10-Gigabit-Anschlusstechnik.

„ZTE freut sich auf die gemeinsamen Projekte mit Greenfiber, mit denen wir den Breitbandausbau in Deutschland weiter vorantreiben. Wir sehen in der Zukunft außerdem weitere Entwicklungsschritte. Zum Beispiel sind moderne Gigabit-Infrastrukturen unerlässlich für den Betrieb von 5G-Antennen. So wird die Datenrate von 5G mit bis zu 10 Gbit/s im Äther nur realisiert, wenn die Glasfaserleitung zur Antenne diese Leistung auch bereitstellen kann. Mit unserer 10-Gigabit-Technik schaffen wir also die Grundlage für den Ausbau von 5G und erschließen eine wichtige Synergie – ein enormer Vorteil, den es zu nutzen lohnt“, so Lin Yang, Managing Director bei ZTE Deutschland.


In Deutschland treibt ZTE den Ausbau von Glasfasernetzen mit Anbindung an Mobilfunkstationen voran. Damit fördert ZTE aktiv die Bereitstellung einer leistungsfähigen Festnetzinfrastruktur, die die Grundlage für den Aufbau von 5G-Netzen bildet. Mit weltweit mehr als 5.000 Patenten im 5G-Umfeld nimmt ZTE eine Vorreiterrolle ein. „Wir wollen einen echten Beitrag zur Gründung einer echten Gigabit-Gesellschaft in Deutschland leisten. Dies gelingt, indem ZTE seinen innovativen Partnern die modernste Technologie für den Aufbau von 5G-Netzen bereitstellt“, führt Lin Yang weiter aus.

ZTE ist ein Anbieter von modernen Telekommunikationssystemen, mobilen Endgeräten und Netzwerklösungen für Endverbraucher, Netzbetreiber, Unternehmen sowie Anwender im öffentlichen Sektor. Das Unternehmen bietet seinen Kunden integrierte End-to-End-Innovationen und liefert exzellente Leistungen mit Mehrwert für die immer enger zusammenwachsenden Sektoren Telekommunikation und Informationstechnologie. ZTE ist an den Börsen Hongkong und Shenzhen notiert. Seine Produkte und Services werden an über 500 Betreiber in mehr als 160 Ländern verkauft. Zehn Prozent seines Jahresumsatzes investiert ZTE in Forschung und Entwicklung und beteiligt sich zudem als führender Akteur in einer Reihe von Branchenorganisationen zur Entwicklung internationaler Standards. ZTE bekennt sich im Rahmen seiner CSR-Strategie zur sozialen Verantwortung von Unternehmen und ist Mitglied im UN-Netzwerk Global Compact. Weitere Informationen zum Unternehmen gibt es unter www.zte.com.cn.

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