Bild von Markus Distelrath auf Pixabay
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Anzeige: Exportgeschäft erholt sich langsam von der Coronakrise


Die Wirtschaft in Deutschland ist nach dem großen Lockdown infolge der Ausbreitung des Coronavirus im März 2020 wieder auf Erholungskurs. Dies erfreut vor allem das Exportgeschäft und die Industrieproduktion in Deutschland. Allerdings ist das Niveau vor der Corona-Pandemie noch lange nicht erreicht.
Seit Juni ist eine spürbare Erholung bei den Exportabwicklungen zu erkennen, so dass Exporte wieder deutlich angestiegen. Trotz des leichten Aufwinds seit Juni ist die Exportwirtschaft noch lange nicht über den Berg.

Vor allem das erste Halbjahr im Jahr 2020 hat für erhebliche finanzielle Einbußen in der Exportbilanz gesorgt. Gegenüber dem Vorjahr ist der Wert der Warenausfuhren um mehr als 13 Prozent auf insgesamt 576,8 Milliarden Euro abgefallen. Doch können sich Exportunternehmen in Deutschland leise Hoffnungen machen, dass es mit der Warenausfuhr ins Ausland langsam wieder bergauf geht. Mehr als 90 Milliarden Euro fehlen durch den Einbruch im Zuge der Covid-19-Pandemie allein im ersten Halbjahr 2020.

Die meisten Unternehmen im Exportgeschäft kommen nur sehr mühsam wieder aus dem Tal der weltwirtschaftlichen Krise. Hauptgrund für den Anstieg der Auftragseingänge sind dabei vor allem die stabilisierenden Geschäfte in China und Russland. Doch steht einer schnellen Erholung weiterhin die Ausbreitung des Coronavirus in vielen Gebieten der Welt im Weg.
Wir haben die Auswirkungen der Corona-Pandemie auf das Exportgeschäft von deutschen Unternehmen näher unter die Lupe genommen und bringen Sie auf den neusten Stand in Sachen Exportentwicklung in Deutschland.

Der Export nach Russland für viele Unternehmen weiterhin ein Problem

Das Geschäft mit der Wareneinfuhr nach Russland stellt viele Unternehmen in Deutschland weiter vor eine große Herausforderung. Denn um Waren und Industrieproduktionen nach Russland zu überführen benötigt es eine entsprechende GOST Zertifizierung. Nur mit diesem Zertifikat gelingt es Exportunternehmen aus Deutschland Waren nach russischer Norm zu überführen. Und genau hier sehen viele Exporteure in Deutschland weiterhin eine große Herausforderung. Dabei gelingt es eine entsprechendes Zertifikat für den russischen Markt mittlerweile auch im Internet wie auf www.easygost.com zu beantragen. Die schnelle Abwicklung durch externe Dienstleister ermöglichen es so große Teile der Verluste, die durch die Coronakrise verursacht wurden, aufzufangen.

Es geht nur langsam wieder aufwärts mit dem deutschen Exportgeschäft

Die Entwicklung im Exportgeschäft ist je nach Handelspartner und Zielland sehr unterschiedlich. Zwar lassen die seit Juni wieder einen kleinen Aufschwung hoffen, doch verringerte sich die Warenausfuhr innerhalb der EU um mehr als elf Prozent. Die Mitgliedsstaaten der europäischen Union gelten nach wie vor als wichtigster Absatzmarkt für deutsche Exporteure. Somit hoffen viele Exportunternehmen auf einen schnellen Rückgang der Infektionszahlen in der EU.

Auch Exportabwicklungen in die USA, die besonders von den Auswirkungen der Coronakrise betroffen ist, laufen derzeit mehr als schleppend, mit einem Einbruch der Exporte um mehr als 20 Prozent. Als einziger Lichtblick gelten die Geschäfte mit Handelspartnern aus China. Hier konnte ein Plus von mehr als 15 Prozent verzeichnet werden.

Es geht demnach nur sehr langsam wieder aufwärts mit dem deutschen Exportgeschäft und bis die Wirtschaft im Exportwesen wieder die Zahlen von vor der Coronakrise erreicht hat, könnte es noch eine ganze Zeit dauern. So hängt der Erholungskurs vor allem auch an den Entwicklungen in anderen europäischen Ländern und anderen Teilen der Welt. Wirtschaftsexperten sind sich weiter unschlüssig wann das Exportgeschäft mit Waren ‚made in germany‘ wieder Normalniveau erreicht haben könnte.

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