In Bewegung bleiben

Olympiasiegerin Magdalena Neuner engagiert sich gemeinsam mit der Techniker Krankenkasse (TK) in der Kampagne „Wer sich bewegt, gewinnt“. DDie erfolgreichste Biathletin aller Zeiten sieht in der Motivation zu mehr Bewegung eine Aufgabe für die gesamte Gesellschaft und möchte als Vorbild für mehr Bewegung im Alltag dienen.

Frau Neuner, warum engagieren Sie sich in der Kampagne „Wer sich bewegt, gewinnt“?
Ich möchte gerne als Vorbild dienen. Gerade auch für diejenigen, die zum Sport keinen großen Bezug haben. Ich würde mich freuen, wenn ich die Menschen dazu motivieren kann, sich mehr zu bewegen und sie dadurch merken, wie positiv sich Sport und Bewegung auf das Lebensgefühl und die gesamte Lebensqualität auswirken.

Bewegungsmangel ist mittlerweile ein gesamtgesellschaftliches Phänomen. Wie kann Ihre Kampagne da Abhilfe schaffen?
Ich wünsche mir, dass unsere Aktion Lust auf mehr Bewegung macht und zeigt, wie viel Spaß Sport bringt. Denn nur, wer Spaß an der Bewegung hat, bleibt auch langfristig am Ball. Und nur wer sich bewegt, bleibt fit und fühlt sich wohl im eigenen Körper. Wenn viele an einem Strang ziehen, kann daraus im positiven Sinne eine Epidemie werden. Grundsätzlich kann ich nachvollziehen, dass sich manche Menschen schwer tun, sich selbst zu motivieren. Ich musste mich als Sportlerin schließlich auch immer wieder selbst anspornen. Doch eigentlich zählen diese Ausreden nicht mehr, denn mittlerweile gibt es so ein vielfältiges Sportangebot, von Fitnessstudios über Trainings-DVDs bis zu reinen Online-Angeboten. Da sollte doch für jeden etwas dabei sein. Man kann schließlich selbst in einem kleinen Wohnzimmer tolle Sachen machen, ohne die Schrankwand zu gefährden. Letztlich ist die schönste Belohnung nach dem Sport doch das gute Gefühl, etwas für sich, seinen Körper und somit für die eigene Gesundheit getan zu haben.

Der Wechsel vom durchorganisierten Leben einer Profisportlerin zu einem normalen Alltag fällt bestimmt nicht leicht. Wie bewältigen Sie diese Veränderung?
Natürlich ist das erst einmal eine ziemliche Umstellung, für mich aber absolut zum Positiven. Ich war noch keinen Tag zu Hause, an dem ich mich gefragt hätte: „Und was mache ich jetzt?“ Mein Terminkalender ist nach wie vor voll: Sponsorentermine, Fotoshootings oder Podiumsdiskussionen. Meine Tage sind jetzt viel abwechslungsreicher als während meiner aktiven Karriere als Leistungssportlerin. Sportlich gesehen hat sich natürlich auch einiges geändert. Am Anfang war zunächst das richtige Abtrainieren wichtig und dann habe ich nach und nach andere und neue Sportarten für mich entdeckt. Mittlerweile stehen Joggen und Mountainbiken auf der Tagesordnung.

Im Rahmen der Kampagne unterstützen Sie momentan auch einen Fotowettbewerb der TK. Glauben Sie, dadurch die Menschen für mehr Bewegung zu begeistern?
Hauptsächlich möchten wir das Bewusstsein fördern, wie wichtig ausreichend Bewegung für den Körper und die eigene Gesundheit ist. Das ist schon ein großer Schritt in die richtige Richtung. Um ihn zu gehen, muss es ja nicht gleich ein Marathon sein. Es reicht, im Alltag ein bisschen mehr Initiative zu entwickeln und durch kleine Veränderungen das Bewegungspensum zu erhöhen.

Vielen Dank für dieses Gespräch.

Veröffentlicht von

Peer-Michael Preß

Peer-Michael Preß – Engagement für die Unternehmerinnen und Unternehmer in der Region seit fast 20 Jahren. Als geschäftsführender Gesellschafter des Unternehmens Press Medien GmbH & Co. KG in Detmold ist er in den Geschäftsfeldern Magazin- und Fachbuchverlag, Druckdienstleistungen und Projektagentur tätig. Seine persönlichen Themenschwerpunkte sind B2B-Marketing, Medien und Kommunikationsstrategien.

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