Sechs regionale Unternehmen ließen ihre Auszubildenden jetzt zu „Ausbildungsbotschaftern“ schulen - Foto: IHK
Sechs regionale Unternehmen ließen ihre Auszubildenden jetzt zu „Ausbildungsbotschaftern“ schulen. - Foto: IHK

Ausbildungsbotschafter: Auszubildende werben für duale Ausbildung

Bereits zum sechsten Mal seit dem offiziellen Startschuss des gemeinsam von der IHK und der Handwerkskammer (HWK) Osnabrück-Emsland-Grafschaft Bentheim initiierten Projekts „Ausbildungsbotschafter“ wurden jetzt Auszubildende aus dem zweiten oder dritten Lehrjahr auf künftige Schuleinsätze vorbereitet.

Sie bieten in allgemeinbildenden Schulen der Stadt und des Landkreises Osnabrück ab der achten Jahrgangsstufe Berufsorientierung auf Augenhöhe an. Dabei berichten sie in den Schulklassen von ihren eigenen Wegen in die Berufsausbildung, geben einen realistischen Einblick in ihren jeweiligen Arbeitsalltag und informieren über berufliche Perspektiven nach der Ausbildung. Gleichzeitig unterstützen sie ihre Unternehmen beim Ausbildungsmarketing, denn sie stellen diese als potentiellen Praktikums- und Ausbildungsbetriebe vor.

„Unser Ziel ist es, die Schüler zu motivieren, sich möglichst früh mit der Berufswahl auseinanderzusetzen und ihnen gleichzeitig potentielle Ausbildungsberufe und -betriebe an die Hand zu geben“, sagt IHK-Projektkoordinatorin Phyllis Schneidmiller.

Vorbereitet auf ihre Schuleinsätze werden die Auszubildenden in eintägigen, kostenlosen Schulungen von IHK und HWK. Zehn Auszubildende von sechs Unternehmen aus Stadt und Landkreis Osnabrück nahmen jetzt an der aktuellen Schulung teil. Dort lernten sie nicht nur verschiedene Kommunikations- und Präsentationstechniken kennen, sondern übten diese gleich vor kleinem Publikum ein. „Das ehrliche Feedback von den anderen Auszubildenden und der Dozentin empfand ich als sehr hilfreich. Jetzt weiß ich, woran ich noch arbeiten muss,“ sagte Marie Kleine-Börger, Auszubildende bei ITH Technik GmbH in Hilter am Teutoburger Wald.

Darüber hinaus wurden den Auszubildenden Gesprächstechniken vermittelt, um Jugendliche angemessen anzusprechen. „Erfahrungsgemäß kommt ein authentischer Auftritt bei den Schülern gut an, dazu gehören auch Lampenfieber und Versprecher“, berichtet Meike Wirtz-Winkler, Projektkoordinatorin der HWK.

Seit Beginn des vom Europäischen Sozialfond geförderten Projekts im März 2019 konnten bereits 66 Ausbildungsbotschafter aus 36 regionalen Unternehmen gewonnen werden. Mit 21 Ausbildungsbotschaftern unterstützten IHK und HWK bislang fünf allgemeinbildende Schulen bei der Berufsorientierung und erreichten dabei 165 Schüler.

Weitere Informationen: Phyllis-Varel Schneidmiller, Tel.: 0541 353-479 oder E-Mail: schneidmiller@osnabrueck.ihk.de

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