Crossmedia und Druckereien: passt das zusammen?

Bild: © istock.com/Yuri_Arcurs

Viele Prozesse laufen heute nur noch digital ab und die Notwendigkeit von Print als Werbeträger wird häufig hinterfragt. Doch auch heute noch sind Druckereien besonders für die Verbindung zwischen Online-und Offlinewelt unabdinglich. Wir klären auf über den großen Vorteil von Crossmedia.

Entwicklung des Druckers

Angefangen mit dem einfachen Schwarz/Weiß-Drucker, gibt es heute unzählige Arten des Druckens. Laser- und LED-Drucker beispielsweise arbeiten mit Toner und projizieren ein Bild auf eine sich drehende Trommel, die den Toner auf das Bild überträgt. Auch Fotodrucker, wie beispielsweise der SELPHY CP 1000 von Canon, sind eine Frucht der Druckerevolution. Einfach den USB-Anschluss anschließen und Bilder in passendem Bildformat 10*15 ausdrucken. Die neuste Errungenschaft ist der 3D-Drucker. Dieser kann nach vorgegebenen Formen und Maßen dreidimensionale Werkstücke aufbauen. Ist es also zu früh, das Ende des Druckers vorherzusehen?

Vertrieb von Crossmedia-Kampagnen als neue Aufgabe

Einer Studie nach nehmen Druckereien durchschnittlich acht verschiedene Dienstleistungen an. Darunter sind Offset- und Digitaldruck mit neuen Drucktechnologien, aber auch Großformatdruck oder kreatives Design. An den sich ändernden Anforderungen zeigt sich der Geist der Zeit: Offline- und Online Welt sollen verbunden und Werbe-oder PR-Kampagnen mit der Verwendung mehrerer Medien optimiert werden.

Vorteile des Crossmedia

  • Die Reichweite der Kampagne erhöht sich.
  • bessere Identifizierung mit dem Content durch verschiedene Kanäle
  • Neue Zielgruppen werden erfasst.
  • Kreativer Spielraum wird ausgebaut.

Probleme des Crossmedia für Druckereien

  • Bis jetzt sind nur wenige Drucker auf Crossmedia Dienstleistungen eingestellt.
  • fehlende Vertriebsmitarbeiter
  • 40 % der Druckereien setzen Vertriebsmitarbeiter ohne Training ein
  • Zeitaufwendig

Arten des Crossmedia in den Druckereien

E-Mail- und SMS-Marketing

Eine Aufgabe der Crossmedia-Druckereien ist das E-Mail-Marketing. So bieten Sie ihren Kunden Karten in Printform, aber selbige auch in digitaler Form an. Für eine erste Ansprache neuer Zielgruppen empfehlen sich Postkarten-Mailings, für Angebote mit Vertragsmöglichkeit hingegen Kuvert-Mailings. Um den E-Mail-Empfänger aufmerksam auf das Produkt zu machen, werden Selfmailer verwendet.

Print-to-Web

Viele Druckereien benutzen QR-Codes, um Printwerbung mit einer Internetseite oder einem anderen Angebot im Internet zu verknüpfen. Diese Quick-Response-Codes leiten den Kunden nach dem Scannen des Codes direkt auf die Seite weiter. Das Scannen funktioniert mit einem Mobiltelefon mit Kamera und einer Software, die den Code entziffern kann. Die meisten Smartphones bieten viele Apps dazu an.

Veröffentlicht von

Peer-Michael Preß

Die Themenschwerpunkte des Autors sind B2B-Marketing, Medien und Kommunikationsstrategien und deren Umsetzung in der Praxis.

Seitb 20 Jahren ist er geschäftsführender Gesellschafter des Unternehmens Press Medien GmbH & Co. KG mit den Tätigkeitsbereichen Buch- und Zeitschriftenverlag, Druckerei und Medienagentur.

Er absolvierte die Ausbildung zum Verlagskaufmann in der Gundlach Gruppe, Bielefeld, und schloss erfolgreich ein Studium zum Betriebswirt mit Abschlussarbeit im Bereich Marketing zum Thema „E-Commerce in der graphischen Industrie“ ab.

Sie erreichen Peer-Michael Preß unter:

m.press@press-medien.de
www.press-medien.de

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