Moysig setzt auf Virtualisierung im CAD Bereich

Dropbox & Co: Online Speicher haben sich durchgesetzt. Der gesamte „virtuelle“ Desktop in der Cloud bleibt aber die Ausnahme. Die Firma moysig zeigt, dass es anders geht: CAD Anwendungen aus der eigenen Cloud – mit Desktop Virtualisierung.

Die Firma moysig retail design, Spezialisten für Shop-Design, macht es vor: Das Arbeitsumfeld der CAD-Anwender zeigt keine Unterschiede zwischen Lokal und Extern – Leistung und Daten sind gleich.

Ermöglicht wird dies durch die Virtualisierung der IT-Umgebung. Klassische CAD Workstations, meist mehrere High-Performance-Systeme, werden ersetzt durch eine zentrale Hardware. Diese ermöglicht es, die zur Verfügung stehende Leistung allen Usern nach Bedarf bereitzustellen. Die Investitionen in viele nicht, oder oft nur schwach ausgelastete CAD Systeme wird so vermieden.

Die geschaffenen Ressourcen stehen somit allen Anwendern für eine optimierte Auslastung zur Verfügung. So können die leistungsintensiven Grafikanwendungen in bester Performance auch auf leistungsschwachen Endgeräten betrieben werden – benötigt wird nur eine ausreichend gute Internetverbindung, was heute zumeist kein Problem mehr darstellt. Präsentationen und die Bearbeitung von Projektdaten können auf diese Weise z.B. mit dem iPad im Kundengespräch erfolgen. Das war bis vor kurzem noch undenkbar.

Besonderer Vorteil: Trotz dieser neugeschaffenen Möglichkeiten verlassen sensible Daten nicht das Unternehmen. Die Cloud, in der die virtuellen Desktops liegen, ist nämlich eine sogenannte Private Cloud. Das heißt die virtuellen Desktops, Anwendungen, Dateien und Einstellungen liegen alle auf der eigenen zentralen Hardware und nicht in ominösen Übersee-Rechenzentren. „Mit der CAD Arbeitsplatz Virtualisierung kann unser Team flexibel und performant, lokal und über das Internet, die täglichen Anforderungen effizient erfüllen“ bestätigt Jörg Walter, IT-Verantwortlicher der Firma moysig, die geschaffenen Mehrwerte.

Ermöglicht wurde die anspruchsvolle technische Umsetzung durch die Experten vom IT-Systemhaus JOBRI aus Bielefeld mit Hardware-Unterstützung der Wortmann AG aus Hüllhorst.

In enger Abstimmung mit JOBRI wurde zunächst eine konstruktive Testumgebung geschaffen. Sie war es, die moysig letztendlich überzeugte, CAD fähige Workstations virtuell auf zentraler Hardware laufen zu lassen. Im Anschluss an die erfolgreiche Testphase konnte die Testgruppe in ein Produktivsystem überführt werden, schnell und unkompliziert durch die praxiserfahrenen Experten vom IT-Systemhaus JOBRI.

Aufgrund der identischen Handhabung war eine Unterscheidung zwischen realen und virtuellen Desktops kaum mehr möglich – in Testläufen wurden keine Unterschiede im Vergleich zu einer hardwarebasierenden Installation der CAD Software festgestellt.

IT-Verantwortliche, Administratoren und neugierige Geschäftsführer benachbarter Branchen sind durchaus aufgeschlossen gegenüber der neugeschaffenen Möglichkeit, nun auch endlich CAD und andere leistungsintensive Anwendungen auf virtuellen Desktops laufen zu lassen.

www.jobri.de

Veröffentlicht von

Peer-Michael Preß

Peer-Michael Preß – Engagement für die Unternehmerinnen und Unternehmer in der Region seit fast 20 Jahren. Als geschäftsführender Gesellschafter des Unternehmens Press Medien GmbH & Co. KG in Detmold ist er in den Geschäftsfeldern Magazin- und Fachbuchverlag, Druckdienstleistungen und Projektagentur tätig. Seine persönlichen Themenschwerpunkte sind B2B-Marketing, Medien und Kommunikationsstrategien.

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