Abenteuer digitales Lernen

Digitales Lernen war früher noch Neuland
Feiern zehn Jahre Selbstlernzentren (SLZ) in Lippe: Dr. Axel Lehmann, Marita Zajewski, SLZ Detmold, Birgit Bugiel-Wissbrock, SLZ Detmold, Markus Rempe und Elisabeth Haring, SLZ Bad Salzuflen (v.l.). (Foto: Kreis Lippe)

Lippe. Vor zehn Jahren machte sich der Kreis Lippe auf den Weg, ein Lernangebot zu schaffen, das alle Bürger in die digitale Zukunft mitnehmen sollte. In Bad Salzuflen, Detmold und Lemgo entstanden Selbstlernzentren, die schnell zu einem festen Bestandteil der lippischen Bildungslandschaft wurden. Den anhaltenden Erfolg des Projekts haben jetzt die Selbstlernzentren zusammen mit Landrat Dr. Axel Lehmann gefeiert. „ Digitales Lernen war damals noch Neuland und manch einer stand den innovativen Lernformen recht skeptisch gegenüber. Die rasante Entwicklung im Bildungsbereich im vergangenen Jahrzehnt hat dem Angebot aber Recht gegeben“, lobte Dr. Axel Lehmann die Arbeit der Zentren.

Die Veranstaltung befasste sich intensiv mit dem Thema digitales Lernen und warf einen Blick auf zukünftige Entwicklungen. „Lernen ohne Druck und im eigenen Lerntempo bietet vielen einen ganz neuen Zugang zum lebenslangen Lernen. Die Zukunft der Selbstlernzentren wird geprägt sein von einer kontinuierlichen Anpassung an die Entwicklung der digitalen Lernangebote“, erklärte der Landrat und wünschte gleichzeitig den Lernzentren weiterhin viel Erfolg.

Trotz der voranschreitenden Digitalisierung sei der persönliche Kontakt ein wesentliches Merkmal der Zentren, verdeutlichte Markus Rempe, Fachdienstleiter Bildung beim Kreis Lippe: „Gerade heute braucht man Orte, wo man noch von Mensch zu Mensch spricht. Die Mitarbeiter ermitteln gemeinsam mit den Besuchern die Lernbedarfe und unterstützen sie bei der Auswahl der vielfältigen Weiterbildungsmöglichkeiten, um einen bestmöglichen Lernerfolg zu erzielen.“ Neben der Würdigung für den Einsatz der Mitarbeiter bedankte sich Markus Rempe zudem bei Politik und Kooperationspartnern für die geleistete Unterstützung.

Im anschließenden Impulsvortrag zeigte Marcus Klug, Blogger und Medienkommunikationswissenschaftler, mögliche Szenarien der zukünftigen Entwicklung auf: „Die Wachstumsgesellschaft hat einen Hochpunkt erreicht, der sich durch die Digitalisierung noch circa 10 bis 15 Jahre halten lässt, dann folgt unweigerlich ein Abschwung, der vielen Menschen ihren Arbeitsplatz kosten kann. Ganze Berufsfelder werden verschwinden und neue entstehen.“ In der Folge werde das lebenslange Lernen immer wichtiger werden. Die Selbstlernzentren bieten laut Marcus Klug für diese Herausforderung passende Antworten und haben eine besondere Unterstützungsfunktion.

Weitere Informationen zum Angebot der Lernzentren gibt es unter:

www.lippe-selbstlernzentren.de

Veröffentlicht von

Sascha Brinkdöpke

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