Fertig- und Systemhäuser: Die schnelle und preiswerte Alternative zum klassischen Architektenentwurf

Bild: © istock.com/petervician

Trotz steigender Grundstückspreise hält der Bauboom in Deutschland weiter an. Niedrige Zinsen sind eine Ursache für diese Entwicklung. Und ein Ende ist derzeit nicht abzusehen. Wer sich für den Bau eines eigenen Hauses entscheidet, hat die Wahl zwischen Architektenhäusern oder dem Bau eines Fertig- bzw. Systemhauses.

Besonderheiten von Fertighäusern und Systemhäusern

Ein Fertighaus bekommt man in Deutschland bei unterschiedlichen Anbietern. Der größte Pluspunkt dieser Bauweise: Alle Einzelteile werden vorab industriell in Serie angefertigt und müssen auf der Baustelle nur noch zusammengefügt werden – der Hausbau geht somit besonders schnell und auch günstig vonstatten. Die Dauer der Montage bestimmt die Größe der einzelnen Bauteile: Umso größer diese sind, umso kürzer gestaltet sich die Dauer der Montage vor Ort. Ebenfalls vergleichsweise schnell errichtet werden Systemhäuser, für welche etwa die Viebrockhaus AG ein bekannter Anbieter ist. Hierbei können Häuslebauer aus verschiedenen Prototypen wählen, welche dann wiederum auf Wunsch leicht modifiziert werden können und im Anschluss innerhalb weniger Monate in Massivbauweise errichtet werden. Bei der Umsetzung eines solchen Hauses hilft als Partner von Viebrockhaus etwa die Hout GmbH .

Bild: © istock.com/LianeM

Vor- und Nachteile von Fertig- und Systemhäusern

Vorteile:

  1. Preiswert: Vor allem jungen Familien und jungen Bauherren bietet sich mit einem Systemhaus oder Fertighaus die finanzielle Möglichkeit, ihren Traum vom Eigenheim zu verwirklichen.
  2. Schnell: Ein Fertighaus ist innerhalb von wenigen Tagen aufgebaut, aber auch Systemhäuser glänzen mit kurzen Bauzeiten von etwa drei Monaten. Da in der Regel nur ein Hersteller am Bau beteiligt ist, gibt es keine Abstimmungsschwierigkeiten zwischen weiteren Baubeteiligten. Die Bauherren kommunizieren alles mit einem Ansprechpartner.
  3. Nachhaltig: Fertighäuser punkten in Sachen positiver Öko-Bilanz. Vor allem Modelle aus Holz haben einen geringen Heizverbrauch. Dank eines speziellen Tragwerks lassen sich Fertighäuser zudem auf den verschiedensten Untergründen errichten.

Nachteile:

  1. Individuell: Eigene Wünsche oder Vorstellungen können eventuell nicht umgesetzt werden, das gilt für Fertighäuser besonders.
  2. Risikoreich: Aufgrund ihrer leichten Bauweise haben Fertighäuser eine höhere Risikobewertung. Dies zeigt sich bei den Versicherungskosten und bei der Wertbeurteilung des Hauses. Im Vergleich zum Massivhaus ist die Schallisolierung bei Fertighäusern geringer. Auf Systemhäuser, die Stein auf Stein gebaut wurden, trifft dies aber nicht zu.

Veröffentlicht von

Peer-Michael Preß

Peer-Michael Preß – Engagement für die Unternehmerinnen und Unternehmer in der Region seit fast 20 Jahren. Als geschäftsführender Gesellschafter des Unternehmens Press Medien GmbH & Co. KG in Detmold ist er in den Geschäftsfeldern Magazin- und Fachbuchverlag, Druckdienstleistungen und Projektagentur tätig. Seine persönlichen Themenschwerpunkte sind B2B-Marketing, Medien und Kommunikationsstrategien.

Sie erreichen Peer-Michael Preß unter:

m.press@press-medien.de
www.press-medien.de

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.