Bei einem Rundgang über das SWTE-Gelände gaben Abteilungsleiter Benjamin Krau-se (3.v.l.) und Geschäftsführer Tobias Koch (2.v.r.) einen Einblick in die Entwicklung der Stadtwerke Tecklenburger Land. (Foto: Stadtwerke Tecklenburger Land)
Bei einem Rundgang über das SWTE-Gelände gaben Abteilungsleiter Benjamin Krau-se (3.v.l.) und Geschäftsführer Tobias Koch (2.v.r.) einen Einblick in die Entwicklung der Stadtwerke Tecklenburger Land. (Foto: Stadtwerke Tecklenburger Land)

Besuch bei jungem Stadtwerk auf altem Gelände

energieland2050 zu Gast bei den Stadtwerken Tecklenburger Land

Ein junges Stadtwerk auf geschichtsträchtigem Gelände erlebten nun die Mitglieder des Vereins energieland2050. Der Verein hatte für sein erstes Netzwerktreffen in Präsenz nach längerer Corona-Pause das Areal der Stadtwerke Tecklenburger Land an der Zechenstraße 10 in Ibbenbüren gewählt. Als Gastgeber stellten die noch jungen Stadtwerke Tecklenburger Land ihre Entwicklung und aktuelle Geschäftsfelder vor. Bei einer Führung bekamen die Gäste einen Eindruck davon, was es bedeutet, wenn sich ein modernes Stadtwerk auf geschichtsträchtigem Bergwerksgelände entwickelt.

Energiewende im Blick

Als einziger hauptamtlicher Geschäftsführer der SWTE-Gruppe stellte Tobias Koch die Entwicklung der Stadtwerke Tecklenburger Land und aktuelle Geschäftsfelder des regionalen Energieversorgers vor. Neben dem Betrieb der Strom- und Gasnetze in den sieben Stadtwerke-Kommunen kümmern sich die Stadtwerke zum Beispiel um Themen wie Energiedienstleistungen für Kommunen und Unternehmen, regenerative Erzeugungsprojekte, Energievertrieb oder den Aufbau einer Ladeinfrastruktur. Es liegt in der Natur der Sache, dass sich die Mitglieder des Vereins energieland2050 insbesondere für Fragen zur Energiewende interessierten. Tobias Koch gab einen Einblick, wie die Stadtwerke Tecklenburger Land mit der Entwicklung von Wärmenetzen (Kalte Nahwärme) neue Konzepte zur Wärmeversorgung von Wohnquartieren vorantreiben.

Zukunftsthemen im Fokus

Wie lässt sich das vorhandene Erdgasnetz in Zukunft für andere Energieträger, zum Beispiel Wasserstoff, nutzen? Warum führt am Ausbau von Freiflächen-PV-Anlagen kein Weg vorbei? Wie können Bürger an Projekten zur nachhaltigen Energieerzeugung beteiligt werden? Diese und weitere Fragen standen im Mittelpunkt des Netzwerktreffens. Viele Fragen hatten die Teilnehmer auch mit Blick auf die Weiterentwicklung des Stromnetzes angesichts der Energiewende.

Immobilien mit Bergbau-Tradition

Zum Auftakt der Veranstaltung hatte Benjamin Krause, für die SWTE-Immobilien zuständiger Abteilungsleiter, den Gästen einen Einblick in das Stadtwerke-Areal gewährt. Dort ist die Bergbau-Tradition der Region noch deutlich zu spüren. Zum Beispiel in den ehemaligen Kauen, in denen sich die Bergleute früher vor und nach der Arbeit umgekleidet haben. Bei einem Rundgang erläuterte er, wie die Nutzung des Geländes früher war und wie sie zukünftig sein soll.

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WIR Redaktion

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