Die Paderborner Dreihasen zum Anfassen

Drucken in der dritten Dimension: Das Dreihasen-Fenster im Kreuzgang des Paderborner Doms war bislang nur eine touristische Sehenswürdigkeit. Geschäftsführer Elmar Meier kann es nun auch anfassen. Sein Unternehmen Janson & Even hat die neue 3D-Drucker-Technologie im Angebot, mit denen man jeden Gegenstand nahezu exakt reproduzieren kann.

Und die erstaunlichen Möglichkeiten gehen sogar noch weiter.
Drucken in 3D? Was sich zunächst verwirrend anhört, ist eine der faszinierendsten Technologien der letzten Jahre. 3D-Drucker können reale Gegenstände aus Gips, Keramik, Kunstoffen und sogar Metall produzieren. Die Anwendungsgebiete sind nahezu grenzenlos. Denn bei der Entwicklung jedes Produkts kommt der Zeitpunkt, an dem es als erster Entwurf zum Anfassen erstellt werden muss. Diese Prototypen dienen zum Beispiel in der Automobilindustrie dazu, die Gestaltung oder Funktion von einzelnen Teilen zu prüfen. Für Architekten liefern die Modelle aus dem 3D-Drucker einen realistischen Eindruck ihrer Entwürfe. Im Maschinenbau tragen Vorserienbauteile unter anderem zur Optimierung der Produktionsprozesse bei. Dentallabore können hochpräzise Formen auf der Basis von 3D-Daten quasi taggleich erstellen. Entwicklungsabteilungen auf der ganzen Welt sind nun in der Lage, neue Bauteile direkt über den 3D-Drucker im Fertigungswerk zu produzieren und sofort den notwendigen Funktionstests unterziehen.

Rapid Prototyping und Rapid Tooling
Der Zeitraum hin zur Vermarktung des fertigen Produkts wird so wesentlich verkürzt und schafft erhebliche Wettbewerbsvorteile in umkämpften Märkten, auf denen Innovationen immer schneller realisiert werden müssen. Mit Geschwindigkeit können die neuen 3D-Drucktechnologien tatsächlich punkten. „Wo die Produktion herkömmlicher Prototypen oftmals mehrere Tage benötigte, sind entsprechende Teile heute bereits innerhalb weniger Stunden fertig“, erläutert Eduard Olfert, Berater für die Lösungen rund um Rapid Prototyping und Rapid Tooling bei Janson & Even. „Viele Drucker ermöglichen es sogar, mehrere Modelle in einen Arbeitsgang zu produzieren. Die Produktentwicklung wird damit flexibler, vielseitiger und wirtschaftlicher.“

Professionelle Ergebnisse
Die Objekte, die man den Geräten entnimmt sind tatsächlich erstaunlich realistisch. Je nach Einsatzgebiet empfiehlt sich das entsprechende Material. Wo die Gestaltung und Optik zählt, sind zum Beispiel hochauflösende Modelle aus stabilem Gips sinnvoll, die mit bis zu 6 Mio. Farbe faszinierende Resultate liefern. Wenn die Detailtreue oder mechanische Funktionalitäten im Vordergrund stehen, können Objekte mit unterschiedlichen Kunststoffqualitäten bis hin zu transparenten Materialien erstklassige und professionelle Ergebnisse erzielen.

Schnell im Einsatz
Ein besonderer Vorteil ist die einfache Bedienung der Geräte. Im Wesentlichen genügt die praxisorientierte Mitarbeiterschulung von Janson & Even, um die Produktion vorzubereiten, den Herstellungsprozess zu überwachen und die gewünschten Ergebnisse zu erzielen. Die Geräte benötigen mit ca. 6 qm nicht viel Platz und keine besonderen baulichen Voraussetzungen.

Die nächste Dimension ist da
Wie in der Bürokommunikation bieten die Paderborner Spezialisten auch hier alle Leistungen für den reibungslosen Betrieb aus einer Hand. Dazu zählen neben der passenden Geräte-Lösung und Workstations auch die Schulung und der technische Support sowie die Versorgung mit den optimalen Materialien für die Produktion.
„Unser Know-how in der Beratung, dem Service und dem Support sind auch in diesem Geschäftsbereich ein klarer Vorteil für den Kunden“, erklärt Elmar Meier das neue Angebot. „Um Kunden auch in der Produktionsvorbereitung zu unterstützen, war dieser Schritt eine logische Konsequenz für uns.“

Alles aus einer Hand
Um die neuen 3D-Druck-Technologien einzusetzen, sollte man sich zunächst ausführlich über die Möglichkeiten informieren. Für die unterschiedlichen Anwendungsbereiche gibt es viele Lösungen. Die Spezialisten von Janson & Even bieten dazu individuelle Entscheidungshilfen und die komplette Realisation zur Integration in wirtschaftlicheren Entwicklungs- und Produktionsprozessen.
Das Dreihasen-Fenster aus dem 3D-Drucker kann Elmar Meier übrigens relativ günstig anfassen. Denn mit rund 80 Euro ist das täuschend echte Modell viel preiswerter als das Original.

www.janson-even.de

Veröffentlicht von

Peer-Michael Preß

Peer-Michael Preß – Engagement für die Unternehmerinnen und Unternehmer in der Region seit fast 20 Jahren. Als geschäftsführender Gesellschafter des Unternehmens Press Medien GmbH & Co. KG in Detmold ist er in den Geschäftsfeldern Magazin- und Fachbuchverlag, Druckdienstleistungen und Projektagentur tätig. Seine persönlichen Themenschwerpunkte sind B2B-Marketing, Medien und Kommunikationsstrategien.

Sie erreichen Peer-Michael Preß unter:

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