Die WESTKALK-Geschäftsleitung übergab ihre traditionelle Weihnachtsspende an die Bürgerstiftung. Auf dem Foto: Verena Adler, Marius Risse, Raymund Risse, Franz-Bernd Köster (WESTKALK-Geschäftsleitung) sowie Dr. Josef Leßmann und Thomas Oppmann vom Stiftungsrat der Warsteiner Bürgerstiftung - Foto: Westkalk
Die WESTKALK-Geschäftsleitung übergab ihre traditionelle Weihnachtsspende an die Bürgerstiftung. Auf dem Foto: Verena Adler, Marius Risse, Raymund Risse, Franz-Bernd Köster (WESTKALK-Geschäftsleitung) sowie Dr. Josef Leßmann und Thomas Oppmann vom Stiftungsrat der Warsteiner Bürgerstiftung - Foto: Westkalk

Projekt zur Vorbeugung von Kindesmissbrauch – WESTKALK spendet

Die traditionelle Weihnachtsspende des Familienunternehmens WESTKALK in Höhe von 3.000 Euro wurde jetzt an die Bürgerstiftung Warstein übergeben. Dr. Josef Leßmann und Thomas Oppmann vom Stiftungsrat der Bürgerstiftung nahmen den Scheck entgegen und erläuterten umgehend den beabsichtigten Verwendungszweck. „Das Geld hilft uns, ein Grundschulprojekt zur Prävention von sexuellem Missbrauch von Kindern“ zu finanzieren, erklärte Leßmann.

Unabhängig von der Absicht WESTKALKs in 2019 die Weihnachtsspende der Bürgerstiftung zu stiften, war der Vorstand der Bürgerstiftung an die Warsteiner Grundschulen herangetreten.

Das Projekt sieht einerseits eine Unterrichtung der Kinder vor, andererseits aber auch die Einbeziehung der Eltern und einen Fortbildungsblock der Lehrkräfte. Aus den vorhandenen Schulmitteln können die Grundschulen ein solches Projekt nicht stemmen. „Wir wissen, dass in vielen Kreisgebieten in NRW statistisch pro Grundschulklasse ein Missbrauchsfall existiert, erläuterte Leßmann. „Jeder Fall ist einer zu viel. Deshalb ist es besonders wichtig vorzubeugen, zu informieren und fortzubilden.“ Raymund Risse, Geschäftsführer von WESTKALK: „Wir haben ohne Zweckbindung gespendet und begrüßen daher umso mehr das neue Projekt der Bürgerstiftung.“

Schon jetzt hat sich die Stiftung festgelegt, den erforderlichen Betrag von insgesamt 8.000 Euro über den Projektzeitraum von vier Jahren finanzieren zu wollen. „Das Geld kriegen wir zusammen“, so Thomas Oppmann, der betont, dass die Bürgerstiftung immer nur dort aktiv werde, wo der Staat (Bund, Land, Kreis, Kommune) nicht weiterhelfen kann. Auch andere Projekte sind derzeit bei der Bürgerstiftung in der Diskussion.

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