Die Vorstandsmitglieder und Aufsichtsratsvorsitzenden der Volksbanken Herford-Mindener Land und Bielefeld-Gütersloh freuen sich über das klare Mitgliedervertreter-Votum für die Fusion zur „Volksbank in Ostwestfalen eG“ (von links): Michael Mersch, Heinrich Meier, Oliver Ohm, Michael Deitert, Andreas Kämmerling, Thomas Mühlhausen, Peter Scherf und Ulrich Scheppan. (Foto: Volksbank)

Neue „Volksbank in Ostwestfalen“ kommt

Der Weg ist frei für die neue „Volksbank in Ostwestfalen eG“. Bereits am Montag hat die außerordentlich einberufene Mitgliedervertreterversammlung der Volksbank Herford-Mindener Land im Saal des GOP-Varieté-Theaters Bad Oeynhausen mit überwältigender Mehrheit der geplanten Fusion mit der Volksbank Bielefeld-Gütersloh zugestimmt. Dienstagabend folgte dann das positive Votum der Mitgliedervertreter der Volksbank Bielefeld-Gütersloh im Rahmen ihrer außerordentlichen Versammlung in der Bielefelder Stadthalle. Damit ist der Zusammenschluss der beiden genossenschaftlichen Finanzinstitute zum 1. Januar 2024 beschlossene Sache.

Die neue „Volksbank in Ostwestfalen eG“ wird eine Bilanzsumme von mehr als zehn Milliarden Euro ausweisen und sich mit ihren mehr als 1.200 Beschäftigten um die finanziellen Belange von rund 290.000 Kundinnen, Kunden und Unternehmen kümmern. Die historische Entscheidung zum Zusammenschluss markiert einen Meilenstein in der ostwestfälischen Bankenbranche und schafft ein starkes und zukunftsorientiert aufgestelltes genossenschaftliches Finanzinstitut im Herzen Ostwestfalens mit einem Geschäftsgebiet, in dem rund 75 Prozent der Einwohner Ostwestfalens wohnen.

Die Aufsichtsratsvorsitzenden der Volksbank Herford-Mindener Land, Heinrich Meier, und der Volksbank Bielefeld-Gütersloh, Michael Mersch, zeigten sich äußerst zufrieden mit dem Ergebnis der Abstimmungen: „Die Verschmelzung beider Volksbanken steht auf einer soliden, gemeinsamen Basis zweier Häuser mit gleichen strategischen Herausforderungen und Unternehmenskulturen. Die Fusion stellt eine strategische Chance dar, unsere Kräfte in der Region und insbesondere für die Region zu bündeln. Wir sind davon überzeugt, dass die zukünftige ‚Volksbank in Ostwestfalen‘ ein attraktiver Arbeitgeber mit hoher Innovationskraft für die Region sein wird.“

Auch Andreas Kämmerling, Vorstandssprecher der Volksbank Herford-Mindener Land, der das künftige Institut als Co-Vorsitzender gemeinsam mit dem Vorstandsvorsitzenden Michael Deitert von der Volksbank Bielefeld-Gütersloh leiten wird, freute sich sichtlich über das eindeutige Votum der Mitglieder: „Durch die jetzt beschlossene Fusion mit der Volksbank Bielefeld-Gütersloh schaffen wir ein zukunftsweisendes Bündnis für die Wirtschaftsräume Altkreis Minden, Kreis Herford, Bielefeld und Gütersloh in Ostwestfalen. Dafür soll auch der Name ‚Volksbank in Ostwestfalen‘ stehen.“

Michael Deitert freute sich ebenfalls über das eindeutige Votum zugunsten der Fusion: „Der Zusammenschluss mit der Volksbank Herford-Mindener Land wird zum einen unsere Wettbewerbsfähigkeit spürbar verbessern und uns zum anderen in die Lage versetzen, die Servicequalität erheblich auszubauen. Wir werden die Nähe sowohl zu unseren Mitgliedern als auch zu unseren Kundinnen und Kunden, die uns vertrauen und uns zugewandt sind, nochmals vertiefen und weiter verbessern. Die Kombination der Ressourcen und Expertise unserer beiden starken Volksbanken wird uns neue Chancen für Wachstum und Innovationen eröffnen, die wir im Sinne unserer Kundinnen und Kunden, Mitglieder und Beschäftigten nutzen werden.

Durch die Fusion könnten Herausforderungen wie die zunehmende Regulatorik und der Fachkräftemangel deutlich besser bewältigt und Innovationen vorangetrieben werden. Die Kombination von gemeinsamen Ressourcen und fachlicher Expertise aus beiden Häusern eröffne auch große Chancen auf weiteres Wachstum: „So können wir künftig die individuelle Versorgung von Privatkunden und Unternehmen mit unseren zahlreichen Finanzdienstleistungen noch weiter ausbauen und aufgrund unseres höheren Eigenkapitals ein noch stärkerer Partner der ebenso starken ostwestfälischen Wirtschaft sein“, sind sich die künftigen Co-Vorstandsvorsitzenden einig.

Den Vorsitz des neuen Aufsichtsrates, der zunächst aus 30 paritätisch besetzten Mitgliedern bestehen wird, soll der aktuelle Aufsichtsrats-Chef der Volksbank Bielefeld-Gütersloh, Michael Mersch, übernehmen. Zum fünfköpfigen Vorstandsteam werden neben Andreas Kämmerling und Michael Deitert auch die bisherigen Vorstände Thomas Mühlhausen (Volksbank Bielefeld-Gütersloh) sowie Oliver Ohm und Peter Scherf (beide Volksbank Herford-Mindener Land) gehören. Das Vorstandsmitglied Ulrich Scheppan (Volksbank Bielefeld-Gütersloh) übernimmt im kommenden Jahr den Vorstandsvorsitz bei der Investitionsbank des Landes Brandenburg.

In den kommenden Wochen wird die Zusammenarbeit beider Banken nun weiter intensiviert. „Wir werden jetzt gemeinsam mit unseren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern die zukünftige ‚Volksbank in Ostwestfalen‘ gestalten“, so Andreas Kämmerling. Bis die Fusion komplett vollzogen ist, sind aber sind noch einige Hausaufgaben zu erledigen. Nach den Vertreterversammlungen beider fusionierender Häuser im Mai 2024 erfolgt der Antrag auf die Eintragung im Genossenschaftsregister – erst danach kann der neue Name auch offiziell verwendet werden. Die technische Zusammenführung der Systeme beider Häuser soll im August 2024 stattfinden.

Weitere Infos rund um den Zusammenschluss der Volksbanken Herford-Mindener Land und Bielefeld-Gütersloh zur „Volksbank in Ostwestfalen eG“ gibt es unter www.meinevolksbank.de/fusion und www.volksbank-bi-gt.de/fusion.

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