Kosten für den Fuhrpark verringern: Zündkerzen ohne Werkstatt wechseln

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Wer einen größeren Fuhrpark hat, weiß, dass die Wartung und Inspektion der Fahrzeuge mit hohen Kosten einhergehen. Unternehmen, die jedoch einen Fuhrparkleiter mit ein klein wenig handwerklichem Geschick besitzen, können ihre Kosten für die Wartung nach unten schrauben, indem einige Arbeiten in Eigenregie durchgeführt werden. Ein gutes Beispiel hierfür ist der Zündkerzenwechsel. Denn diese Wartungsarbeiten gehören zu den Reparaturen, die einfach sind und auch von einem Laien selbst erledigt werden können.

Wann ist ein Zündkerzenwechsel fällig?

Die Zündkerzen befinden sich im Zylinder eines Benzinfahrzeuges und sind ein sehr wichtiges Bauteil. Denn sie entzünden das Benzin-Luft-Gemisch und sind damit die Grundlage für den Antrieb des Motors. Abhängig vom Fahrzeughersteller und dem Motor hält eine Zündkerzen 30.000 bis 60.000 Kilometer. Längere Wechselzyklen sind mit Iridium- oder Platinzündkerzen möglich, die es im Kfz-Zubehör Shop auch online gibt. Welche Zündkerzen passen, ist der Bedienungsanleitung des Fahrzeugs zu entnehmen.

Ein Zeichen dafür, dass ein Wechsel erforderlich ist, sind Startprobleme, Ruckeln beim Anfahren, ein erhöhter Spritverbrauch, eine geringere Motorleistung oder Aussetzer. Eine abgebrannte Zündkerze ist sehr leicht zu erkennen, da die Elektroden abgebrannt oder verkohlt sind. Bei gut funktionierenden Zündkerzen ist der Bereich rundum hellbraun. Zündkerzen müssen unweigerlich ausgetauscht werden, wenn dieser Bereich entsprechend schwarz ist.

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Anleitung für den Wechsel

Für den Zündkerzenwechsel werden ein Zündkerzenschlüssel und ein Drehmomentschlüssel benötigt. Die folgende Anleitung erklärt alle erforderlichen Schritte.

1. Zündkerzen entfernen

Bevor ein Zündkerzenwechsel möglich ist, müssen zunächst einmal die Zündkerzenstecker entfernt werden. Danach werden die Kerzen mit dem Zündkerzenschlüssel entgegen dem Uhrzeigersinn herausgedreht.

2. Neue Kerzen Einschrauben

Im Anschluss daran werden die neuen Zündkerzen im Uhrzeigersinn wieder in die Fassung eingeschraubt und angezogen. Wichtig ist es hierbei den richtigen Anzugsdrehmoment zu finden. Als Faustregel gilt eine 90° Drehung im Uhrzeigersinn. Weitere Informationen zum richtigen Drehmoment gibt es aber auch im Fachhandel.

3. Kerzenstecker aufstecken

Im letzten Schritt werden die Kerzenstecker auf die Zündkerzen aufgesetzt. Dabei muss beachtet werden, dass die Zündkabel richtig liegen. Der Motor sollte im Anschluss leicht anspringen und rund laufen.

Veröffentlicht von

Peer-Michael Preß

Die Themenschwerpunkte des Autors sind B2B-Marketing, Medien und Kommunikationsstrategien und deren Umsetzung in der Praxis.

Seitb 20 Jahren ist er geschäftsführender Gesellschafter des Unternehmens Press Medien GmbH & Co. KG mit den Tätigkeitsbereichen Buch- und Zeitschriftenverlag, Druckerei und Medienagentur.

Er absolvierte die Ausbildung zum Verlagskaufmann in der Gundlach Gruppe, Bielefeld, und schloss erfolgreich ein Studium zum Betriebswirt mit Abschlussarbeit im Bereich Marketing zum Thema „E-Commerce in der graphischen Industrie“ ab.

Sie erreichen Peer-Michael Preß unter:

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