(v. l.) Christel Wehlage und Fachbereichsleiter Christoph Strätker, Fachbereich Personal und Zentrale Dienste, Mechthild Weßling, Geschäftsführerin Wirtschaftsverband Emsland, Bürgermeister Helmut Knurbein und Gleichstellungsbeauftragte Elisabeth Mecklenburg freuen sich gemeinsam über die Re-Zertifizierung der Stadt Meppen. - Foto: Stadt Meppen

Stadt Meppen ist familienfreundliche Arbeitgeberin

Die Stadt Meppen wurde erneut mit dem Gütesiegel für Familienfreundlichkeit durch die Emsländische Stiftung Beruf und Familie zertifiziert.

Die Stadt Meppen versteht sich als Verwaltung, die bürgernahe Dienstleistungen anbietet, Traditionen pflegt und den Zusammenhalt sowie die Vielfalt der hier lebenden und arbeitenden Menschen lebt. Dabei werden Themen und Herausforderungen gemeinsam, also von der Kommunalpolitik, der Wirtschaft und der Gesellschaft angepackt. Für diese Aufgaben braucht es ein starkes Team.

Die Stadt Meppen trägt das Gütesiegel für Familienfreundlichkeit seit Anfang 2019 und konnte seitdem weitere familienfreundliche Maßnahmen umsetzen. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter schätzen vor allem die Möglichkeiten der flexiblen und individuellen Arbeitszeitplanung. Teilzeitkräften wird der gewünschte Stundenumfang ermöglicht, der Wiedereinstieg nach der Elternzeit wird erleichtert, die Belange von Schwerbehinderten werden gewürdigt und als Arbeitgeberin geht die Stadt insgesamt auf die Wünsche der Kolleginnen und Kollegen ein, um die Vereinbarkeit von Familie und Beruf zu fördern. So wird auch dem Wunsch im Homeoffice arbeiten zu können, entsprochen, sofern dem keine betrieblichen Belange entgegenstehen. Für die Zukunft ist geplant, die Arbeitszeiten noch flexibler zu gestalten und die Möglichkeit von Terminvereinbarungen im Bürgerservice, die aufgrund der Corona-Lage eingeführt wurden, auf Dauer beizubehalten.

Im Intranet gibt es darüber hinaus den Bereich „Familie & Beruf“, in dem die ausgebildeten Pflegelotsinnen und deren Beratungsangebot vorgestellt werden, da die Pflege älterer Angehöriger immer mehr in den Fokus der zukünftigen Maßnahmen rückt. Online-Schulungen im Rahmen von Studium und Fortbildungen können auch zukünftig genutzt werden, um Dienstreisen zu vermeiden und den Beschäftigten mehr Zeit für Privates und Familie zu ermöglichen. Darüber hinaus sollen insbesondere die Führungskräfte weiter in ihren strategischen und kommunikativen Kompetenzen geschult werden, damit sie ihre Teams u. a. noch besser über Beratungsangebote informieren können. 

Die Emsländische Stiftung Beruf und Familie wurde 2006 auf der Jahreshauptversammlung des Wirtschaftsverbandes durch den Landkreis Emsland und den Wirtschaftsverband Emsland gegründet. Zweck der Stiftung sind die Förderung der Vereinbarkeit von Beruf und Familien mit Kindern, der Chancengleichheit von Frauen und Männern im Berufsleben, der frühkindlichen Bildung sowie der Aus-, Fort- und Weiterbildung von Kindern und Erwachsenen im Landkreis Emsland. Im Rahmen des Projektes „Gütesiegel für Familienfreundlichkeit“ werden das betriebliche Familienbewusstsein analysiert und Fragen zur besseren Balance von Beruf und Familie beantwortet.

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