25 Jahre WAGO Sondershausen

Wolfgang und Sven Hohorst (links) mit Ministerpräsident Bodo Ramelow (Mitte). (Foto: WAGO)
Wolfgang und Sven Hohorst (links) mit Ministerpräsident Bodo Ramelow (Mitte). (Foto: WAGO)

Vor 25 Jahren gründete die WAGO Kontakttechnik im thüringischen Sondershausen ihren zweiten deutschen Standort. Was 1990 mit vier Mitarbeitern in der ehemaligen Kantine der Kali-Südharz AG begann, ist heute ein zentraler Bestandteil der WAGO-Produktionswelt und weltweites Logistikzentrum mit mehr als 1.200 Mitarbeitern.

Der Anbieter von elektrischer Verbindungs- und Automatisierungstechnik ist größter Arbeitgeber in Nordthüringen und gehört zu den fünf größten produzierenden Unternehmen in Nord- und Mittelthüringen. Allein seit 2010 wurden rund 100 Millionen Euro in den Standort investiert – insgesamt sind etwa 200 Millionen Euro in das Werk im Gewerbegebiet Hainleite geflossen.

„25 Jahre WAGO Sondershausen ist eine Nordthüringer Erfolgsgeschichte. Als wirtschaftlicher Leuchtturm in der Region setzt das Unternehmen Zeichen bei der Sicherung von Arbeitsplätzen durch moderne Produktionstechniken, bei der Vereinbarkeit von Beruf und Familie durch flexible Arbeitszeitmodelle und bei der beruflichen Ausbildung durch Förderpreise und andere Auszeichnungen“, erklärte Bodo Ramelow, Ministerpräsident des Freistaates Thüringen, in seinem Grußwort bei der feierlichen Jubiläumsveranstaltung, zu der neben der Belegschaft zahlreiche Gäste aus Politik und Wirtschaft gekommen waren.

Antje Hochwind, Landrätin des Kyffhäuserkreises, hob in einem Gratulationsschreiben die Zusammenarbeit mit dem Unternehmen positiv hervor: „Die WAGO Kontakttechnik hat sich in 25 Jahren an ihrem Standort Sondershausen als einer der wichtigsten Arbeitgeber der Region etabliert und sich beständig weiterentwickelt. Doch nicht nur dafür sind wir als Landkreis sehr dankbar, sondern auch für die gute Zusammenarbeit, die sich über die Jahre gefestigt hat. Wir gratulieren der Firma WAGO herzlich zu ihrem Jubiläum und wünschen weiterhin gute geschäftliche Erfolge und eine zufriedene Mitarbeiterschaft.“

Joachim Kreyer, Bürgermeister der Stadt Sondershausen, lobte bei der Jubiläumsveranstaltung auf dem Werksgelände ebenfalls das gute Verhältnis zum Unternehmen: „WAGO ist ein Glücksfall für die Musikstadt Sondershausen und die ganze Region. Meinen Dank für die gute und offene Zusammenarbeit und meinen Glückwunsch zu 25 Jahre WAGO in Sondershausen.“

Der geschäftsführende Gesellschafter Sven Hohorst dankte in seiner Festrede vor allem der Belegschaft. „Für uns ist Sondershausen ein bedeutender Bestandteil der WAGO-Produktionswelt. Wir sind stolz auf die erfolgreiche Entwicklung, die wir hier in Sondershausen im letzten Vierteljahrhundert gemacht haben und werden auch zukünftig in diesen Standort investieren, um unsere Wettbewerbsfähigkeit weiter zu stärken. Unser Dank geht vor allem an unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die zum Teil seit Jahrzehnten den Aufbau dieses Standortes mitgestaltet haben“, betonte er und nutzte den feierlichen Rahmen des 25-jährigen Bestehens, um die Jubilare in der Belegschaft für ein Vierteljahrhundert Betriebszugehörigkeit zu ehren.

Die Gesamtfläche des Grundstücks an der Waldstraße beträgt heute 117.000 m 2 . Das Werk umfasst nach insgesamt sieben Bauabschnitten aktuell die Fläche von mehr als 43.000 m 2 . Zwei der drei wichtigsten Produktlinien des Unternehmens, Schaltschrankkomponenten und Installationsklemmen, werden in Sondershausen gefertigt. Besondere Bedeutung kommt außerdem dem 1999 errichteten und 2003 erstmals erweiterten Logistikzentrum zu, in das in den vergangenen Jahren nochmal umfassend investiert wurde. Mehr als 9 Millionen flossen allein 2015 in den Ausbau – mit einer Kapazitätssteigerung um rund 50 Prozent. Heute liefert WAGO rund 3.000 Aufträge pro Tag an Endkunden in ganz Europa und 28 eigene WAGO-Gesellschaften rund um die Welt.

www.wago.com

Veröffentlicht von

Sascha Brinkdöpke

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