Ziegelei Hebrok Natrup-Hagen gewinnt 7. Marketingpreis

Vorbildliches Innovationsmanagement in einem neuen Geschäftsmodell – für die erfolgreiche Entwicklung der neuen, eigenständigen Premiummarke »JH« wurde gestern Abend die Ziegelei Hebrok Natrup-Hagen mit dem 7. Marketingpreis Münster/Osnabrück ausgezeichnet.

Die Trophäe nahmen Ziegler Jörn Hebrok und Manuela Maria Lagemann, Geschäftsführerin der betreuenden Agentur sec, während des Neujahrsempfangs des Marketing-Clubs Münster/Osnabrück e.V. im GOP Varieté-Theater Münster vor rund 500 Gästen aus Wirtschaft, Gesellschaft und Politik von Club-Präsident Thomas Hans entgegen.

Um den 7. Marketingpreis Münster/Osnabrück hatten sich im vergangenen Herbst 30 Unternehmen beworben. Mit dem Gewinn schließt sich nun die Ziegelei Hebrok Natrup-Hagen der Riege namhafter Preisträger wie der Unternehmensgruppe Haverkamp, Schönox, LR Health & Beauty Systems, Winkhaus, EMSA und der emco Group an.

Die starke Vorbildfunktion des Siegerunternehmens hob der Sprecher der fünfköpfigen Jury aus Marketing- und Kommunikationsexperten, Albert Hirsch, hervor: „Insgesamt ist es der Ziegelei Hebrok Natrup-Hagen, die ursprünglich wie die meisten Wettbewerber aus einem No-Name- und Me-Too-Umfeld stammt, durch strategisches Innovationsmanagement und Reengineering gelungen, mit der Premium-Marke »JH« ein neues Geschäftsmodell erfolgreich aufzubauen und am Markt zu positionieren. So konnte das Unternehmen Wettbewerbsvorteile ausschöpfen, die eigene Bekanntheit und Marktstellung ausbauen und Wertschöpfung sowie Renditen maßgeblich erhöhen.“

Hierzu trug auch die umfassende und wertbasierte Unternehmens- und Marketing-Kommunikation bei. Das Kommunikationskonzept beinhaltet neben klassischen Marketingmaßnahmen in den Fachmedien die differenzierte Ansprache der einzelnen Zielgruppen über einen zeitgemäßen Online-Auftritt im Responsive- Design und die Integration von Social Media.

Die Wurzeln des diesjährigen Siegerunternehmens mit Sitz im Osnabrücker Land reichen zurück bis in das Jahr 1932. Damals errichteten die beiden Gründerfamilien die erste Dampfziegelei der Region. Heute lenken der Diplom-Keramik- und Diplom-Wirtschaftsingenieur Jörn Hebrok und die Diplom-Betriebswirtin Maria Hebrok in mittlerweile vierter Generation der Familie die Geschicke des rund 35 Mitarbeiter starken Unternehmens. Von der Rohstoffgewinnung – unweit des Ziegeleistandortes befinden sich die eigenen Rohstoffquellen – über Formgebung und Trocknung des Rohlings bis zum Brand im Ofen liegen alle Bearbeitungsverfahren und – techniken in der Hand des Unternehmens.

Als im Zuge der Weltwirtschaftskrise im Jahr 2009 der Absatzmarkt einzubrechen drohte, entschlossen sich Jörn und Maria Hebrok, zusätzlich zu den als Handelsmarke »Hebrok Klinker« vertriebenen Strangpress-, Handform- und Agrar-Klinkern mit Abnehmern im B2B-Bereich der Baubranche die eigenständige Premiummarke »JH« zu entwickeln und im entsprechenden Preissegment anzubieten. „Eine neue und mutige Zielsetzung, mit der die Ziegelei Hebrok Natrup-Hagen eine klare und differenzierende Markenstrategie konzipiert und erfolgreich umgesetzt hat,“ urteilte die Jury bei der Auswahl des neuen Marketingpreisträgers.

Zwar bedingt die höhere Produktqualität der eigenentwickelten »JH Original Wasserstrich Backstein Klinker« höhere Fixkosten in den Bereichen Forschung und Entwicklung wie auch Marketing und Vertrieb, führt aber zu einer wesentlich stärkeren Wettbewerbsfähigkeit, zu höheren Einstandspreisen und insgesamt einer größeren Wertschöpfung. Mit dieser Strategie ist es der Ziegelei Hebrok Natrup-Hagen als ursprünglich regionalem Anbieter gelungen, sich im Premium-Segment überregional und international mit den Architekten und Bauherren neue Zielgruppen zu erschließen.

„Ob Marketing oder Artistik – im GOP treffen heute Spitzenleistungen zusammen!“ befand Hans bei der Preisübergabe. Einen besseren Rahmen für die Auszeichnung, mit der Club jährlich herausragende regionale, nationale oder internationale Marketing-Leistungen von Unternehmen aus dem Münsterland, Osnabrücker Land und dem südlichen Emsland würdigt, könne es gar nicht geben.

www.husare.de

Veröffentlicht von

Sascha Brinkdöpke

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