Porsche erwartet 2013 ein schwieriges Jahr

Osnabrück (dapd). Wegen der Eurokrise erwartet Porsche 2013 eine schwierige Phase für die europäische Automobilindustrie. In einem Interview mit der „Neuen Osnabrücker Zeitung“ (Montagausgabe) sagte der Vorstandsvorsitzende Matthias Müller: „Wir müssen uns darauf einstellen, dass das nächste Jahr nicht ganz so positiv laufen wird.“

Die Schuldenkrise wirke sich negativ auf die Wirtschaft aus. „Es gibt eindeutige Indikatoren dazu aus anderen Branchen“, sagte Müller. Gleichwohl halte die Porsche AG an ihren Zielen fest. „Wir wollen mindestens 15 Prozent Umsatzrendite und 21 Prozent Kapitalrendite erwirtschaften und ein jährliches moderates Wachstum des operativen Ergebnisses schaffen“, sagte der seit knapp zwei Jahren amtierende Vorstandschef. Ein großer Teil der Erträge fließe wieder ins Unternehmen. „Wir haben erhebliche Investitionen zu tätigen“, sagte Müller. In den vergangenen Jahren sei unter anderem vor dem Hintergrund der weltweiten Wirtschaftskrise ein Investitionsstau entstanden, der jetzt abgearbeitet werde. „Bis 2018 investieren wir in alle unsere Standorte, in Summe wird das mehr als eine Milliarde Euro sein.“

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Peer-Michael Preß

Peer-Michael Preß – Engagement für die Unternehmerinnen und Unternehmer in der Region seit fast 20 Jahren. Als geschäftsführender Gesellschafter des Unternehmens Press Medien GmbH & Co. KG in Detmold ist er in den Geschäftsfeldern Magazin- und Fachbuchverlag, Druckdienstleistungen und Projektagentur tätig. Seine persönlichen Themenschwerpunkte sind B2B-Marketing, Medien und Kommunikationsstrategien.

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