NRW-Industrie produzierte Möbel im Wert von nahezu sechs Mrd. Euro

Düsseldorf (IT.NRW). 341 nordrhein-westfälische Betriebe des Verarbeitenden Gewerbes stellten im Jahr 2013 Möbel im Wert von rund 5,9 Milliarden Euro her. Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen als statistisches Landesamt anlässlich der internationalen Einrichtungsmesse imm cologne (19. bis 25. Januar 2015) mitteilt, waren das 4,4 Prozent weniger als ein Jahr zuvor.

Mit einem Produktionswert von 2,6 Milliarden Euro (-0,4 Prozent gegenüber 2012) entfiel der größte Anteil aller im Jahr 2013 in NRW produzierten Möbel auf Küchenmöbel aus Holz; dabei handelte es sich zum größten Teil um Einbauküchenelemente aus Holz. Bei der Herstellung von sonstigen Möbeln, wie z. B. Wohn-, Schlaf- und Badezimmermöbel, wurde ein Absatzwert von 1,3 Milliarden Euro (-6,8 Prozent) und bei Sitzmöbeln und Teilen dafür von 1,1 Milliarden Euro (-8,0 Prozent) erzielt. Der Produktionswert von Büro- und Ladenmöbeln belief sich auf 635 Millionen Euro (-5,7 Prozent) und der für Matratzen auf 273 Millionen Euro (-10,6 Prozent).

Der bundesweite Produktionswert von Möbeln lag 2013 bei insgesamt 16,2 Milliarden Euro; der Anteil NRWs an der Möbelproduktion betrug hier 36,4 Prozent. Bei den aus Holz hergestellten Küchenmöbeln erreichte NRW einen Anteil von 67,8 Prozent, bei sonstigen Möbeln 29,5 Prozent und bei Sitzmöbeln und Teilen dafür 23,1 Prozent. Bei Büro- und Ladenmöbeln betrug der Anteil nordrhein-westfälischer Hersteller 25,1 Prozent und bei der Matratzenherstellung 38,3 Prozent.

Von Januar bis September 2014 produzierten 337 Betriebe in Nordrhein- Westfalen Möbel im Wert von 4,4 Milliarden Euro, das waren 0,3 Prozent weniger als im entsprechenden Vorjahreszeitraum. Auch hier hatten Küchenmöbel aus Holz (2,0 Milliarden Euro; +1,7 Prozent) und sonstige Möbel (980 Millionen Euro; -1,8 Prozent) die höchsten Anteile an der heimischen Möbelproduktion.

Wie die Statistiker mitteilen, wurde die Produktion von Spezialmöbeln (z. B. Möbel für Human-, Zahn- oder Tiermedizin sowie Chirurgie-, Friseur- oder ähnliche Stühle) bei dieser Statistik nicht berücksichtigt. Die genannten Ergebnisse beziehen sich auf Betriebe von Unternehmen mit im Allgemeinen 20 und mehr Beschäftigten. (IT.NRW)

www.it.nrw.de

Veröffentlicht von

Sascha Brinkdöpke

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