Nächster Einstein gesucht

Detmold. Albert Einstein hätte als Namensgeber wohl seine Freude daran: Fünf ostwestfälisch-lippische Stiftungen suchen Schülerinnen und Schüler, die in die Fußstapfen des Nobelpreisträgers treten. Sie loben für 2014 erneut den Schülerpreis „Einstein-OWL“ aus. Es winken fünf Stipendien für Hochschulen der Region.

Der Wettbewerb richtet sich an die 10. Klassen und Oberstufen von Berufskollegs und Gesamtschulen sowie die 9. Klassen und die Sekundarstufe II an Gymnasien in Ostwestfalen-Lippe. Schülerteams bewerben sich mit eigenen Projekten aus den Bereichen Naturwissenschaften, Informatik und Technik um den „Einstein-OWL“. Die Teams sollten maximal fünf Schülerinnen und Schüler umfassen und von einem Fachlehrer kontinuierlich seit mindestens drei Monaten betreut werden. Teilnahmeberechtigt sind auch Initiativen von Schülern aus unterschiedlichen Schulen, die sich für ein gemeinsames Projekt zusammengefunden haben.

Der Wettbewerb „Einstein-OWL“ findet seit 2010 statt. Das Siegerteam 2013 vom Steinhagener Gymnasium (Kreis Gütersloh) überzeugte die Jury mit dem Vorhaben, Fußböden zur Gewinnung elektrischer Energie zu nutzen. Frühere Preisträger waren auch das Gymnasium Schloß Neuhaus (Kreis Paderborn) und das Städtische Gymnasium Barntrup (Kreis Lippe).

Der „Einstein-OWL“ ist eine Gemeinschaftsinitiative der Carina Stiftung (Herford), der Familie-Osthushenrich-Stiftung (Gütersloh), der Günther + Rita Rudloff-Stiftung (Minden) sowie der Peter Gläsel Stiftung (Detmold). Die Stiftung Studienfonds OWL (Paderborn) unterstützt das Projekt. Mit dem „Einstein-OWL“ wollen die beteiligten Stiftungen das Interesse an naturwissenschaftlichen und technischen Fächern fördern und besondere Leistungen von Schülern auf diesen Gebieten auszeichnen. Dabei haben sie auch den Fachkräftemangel im Blick, unter dem mehr und mehr heimische Unternehmen leiden.

Die Schülerinnen und Schüler, die den „Einstein-OWL“ gewinnen, erhalten Jahresstipendien über 1.800 Euro für ein Studium an einer der fünf staatlichen Hochschulen der Region. Gleichzeitig gelten die Preisträger als besonders förderungswürdig und können mit Anschlussstipendien des Studienfonds rechnen. Damit wollen die Stiftungen nicht zuletzt auch hochqualifizierte junge Menschen in der Region halten.

Die Preisträger-Schule nennt sich „Einstein-Schule“ und erhält 2.000 Euro zur Fortsetzung des Projektes – ein deutliches Plus für die Profilierung der Schule. Auch der betreuende Lehrer führt künftig den „Einstein“-Titel. Die Zweit- und Drittplatzierten erhalten Geldpreise.

Interessierte Teams bewerben sich über einen Fragebogen auf der Internetseite der Peter Gläsel Stiftung. Anschließend wählt eine unabhängige Jury Projekte für eine Präsentationsrunde aus, in der die Entscheidung fällt. Bewerbungsschluss ist der 15. März 2014. Fragen zum „Einstein-OWL“ beantwortet Kathrin Baaske, Referentin der Peter Gläsel Stiftung, unter der Telefonnummer: 0 52 31 / 3 08 26 – 14.

www.pg-stiftung.net

Veröffentlicht von

Peer-Michael Preß

Peer-Michael Preß – Engagement für die Unternehmerinnen und Unternehmer in der Region seit fast 20 Jahren. Als geschäftsführender Gesellschafter des Unternehmens Press Medien GmbH & Co. KG in Detmold ist er in den Geschäftsfeldern Magazin- und Fachbuchverlag, Druckdienstleistungen und Projektagentur tätig. Seine persönlichen Themenschwerpunkte sind B2B-Marketing, Medien und Kommunikationsstrategien.

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