Mit guter Bewerbung zum Ausbildungsplatz

Paderborn. Dank des praxisnahen Einsatzes der Wirtschaftsjunioren Paderborn + Höxter sind einige Ausbildungsplatzsuchende aus dem Hochstift für ihre Bewerbungen jetzt bestens vorbereitet. Eineinhalb Tage bekamen 31 Schülerinnen und Schüler aller Schulformen während der Wirtschaftsjunioren-Akademie in der Paderborner Zweigstelle der Industrie- und Handelskammer (IHK) Ostwestfalen zu Bielefeld das Rüstzeug für eine erfolgreiche Bewerbung mit auf den Weg.

Der Clou dabei: Im Gegensatz zu anderen Bewerbungstrainings durchliefen die künftigen Schulabgänger von der gemeinsamen Erstellung der Bewerbungsmappe bis zum Vorstellungsgespräch praxisnah alle Stationen. Auf der anderen Seite des Tisches sitzen Mitglieder der Wirtschaftsjunioren, die als Unternehmer, Führungskraft oder Personaler, in der heimischen Wirtschaft wissen, worauf es ankommt und schnell eine ehrliche Rückmeldung geben. „Es fällt nicht immer leicht, einen Ausbildungsplatz zu finden. Wir möchten als Unternehmer die Voraussetzungen der Bewerber verbessern“, so Michael Lumperda, Ausbildungsberater bei der IHK. Nach wie vor sei die Bewerbung der erste Eindruck eines Personalchefs von dem Bewerber. Doch immer noch gebe es neben Rechtschreibfehlern, Probleme beim Briefaufbau. Zudem würde zu viel auf Floskeln zurückgegriffen. „Besser ist es, sich im Schreiben individuell zu präsentieren und zu begründen, warum die Firma für einen interessant ist und warum man gut zum Unternehmen passt“, rät Lumperda.
Die Art der Bewerbung sollte der Stellenanzeige entnommen werden. Prinzipiell sollten angehende Auszubildende die klassische Bewerbungsmappe einreichen.

Neben Tests, die in der Praxis von Unternehmen eingesetzt werden, durchliefen die 21 Mädchen und zehn Jungen auch eine gemeinsame Teamübung. Vor allem Teamfähigkeit und soziale Kompetenz standen dabei zur Überraschung von Jasmin Friesen (15) und Kaj Kristin Rauschen (14) im Vordergrund. „Ich kenne teilweise die Grundlagen, aber dass man beim Teamspiel beobachtet wird, war mir neu“ sagte die Delbrücker Realschülerin Jasmin Frisen. Kaj Kristin Rauschen hat durch das intensive Bewerbungstraining mehr Selbstsicherheit bekommen. „Und ich weiß jetzt, dass man aufpassen muss, was man bei sozialen Netzwerken über sich veröffentlicht, weil sich dort auch Personalchefs informieren“, so die Schülerin vom Paderborner Gymnasium Theodorianum.
Häufig fehlt es den jungen Menschen an der Zielorientierung. Wir können im Gespräch helfen, die eigenen Stärken herauszufinden“, sagt Wirtschaftsjunioren-Mitglied und IHK-Existenzgründungsberaterin Susanne Wunderlich. Verschiedene Workshops wie beispielsweise zum richtigen Erscheinungsbild, Gespräche mit aktuellen Auszubildenden aus der Praxis und ein einstündiges Bewerbungsgespräch rundete die neunte WJ-Akademie ab, die mit der Übergabe eines Zertifikats und zufriedenen Teilnehmern endete. Übrigens: Die Berufswünsche der durchweg motivierten Teilnehmer waren so bunt wie das Leben. Sie reichten vom Fahrzeuginnenausstatter über den Medientechnologen bis hin zum Berufspiloten.

Teilnehmende Schulen:
Paderborn:
– Realschule St. Michael
– Von-Fürstenberg-Realschule
– Pelizaeus-Gymnasium
– Gymnasium Theodorianum
– Gesamtschule Elsen
– Richard-von-Weizäcker Berufskolleg

Delbrück:
– Johann-Sporck-Realschule
– Städtisches Gymnasium Delbrück

Bad Driburg:
– Gymnasium St. Xaver
– Städtisches Gymnasium Bad Driburg

Brakel: Gymnasium Brede

Höxter:
– Berufskolleg des Kreises Höxter
– Städtisches König-Wilhelm-Gymnasium

Veröffentlicht von

Peer-Michael Preß

Die Themenschwerpunkte des Autors sind B2B-Marketing, Medien und Kommunikationsstrategien und deren Umsetzung in der Praxis.

Seitb 20 Jahren ist er geschäftsführender Gesellschafter des Unternehmens Press Medien GmbH & Co. KG mit den Tätigkeitsbereichen Buch- und Zeitschriftenverlag, Druckerei und Medienagentur.

Er absolvierte die Ausbildung zum Verlagskaufmann in der Gundlach Gruppe, Bielefeld, und schloss erfolgreich ein Studium zum Betriebswirt mit Abschlussarbeit im Bereich Marketing zum Thema „E-Commerce in der graphischen Industrie“ ab.

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