GLA-WEL Mitarbeiter mit dem Schülerteam (Finn-Yasin Maune und Jonas Greive, 2. u. 3. V. l., sowie Charlie Türpe u. Niklas Simon Meyer, 2. u. 1. v. r.) der „GenerationenWerkstatt“ (Foto: GLA-WEL GmbH)
GLA-WEL Mitarbeiter mit dem Schülerteam (Finn-Yasin Maune und Jonas Greive, 2. u. 3. V. l., sowie Charlie Türpe u. Niklas Simon Meyer, 2. u. 1. v. r.) der „GenerationenWerkstatt“ (Foto: GLA-WEL GmbH)

GLA-WEL startet GenerationenWerkstatt

Melle. Die GLA-WEL GmbH startete am 30. August offiziell das Projekt „GenerationenWerkstatt“ in Zusammenarbeit mit der „Ursachenstiftung“ und der Lindenschule in Melle-Buer. Ziel des Projekts ist es, Schülern die Möglichkeit zu geben, neue Fähigkeiten und Talente an sich zu entdecken sich dabei im praktischen Arbeitsumfeld für Handwerksberufe zu begeistern.

Vier Jungs aus der achten Klasse der Oberschule aus Melle-Buer werden sich ab September 2018 regelmäßig einmal wöchentlich bei GLA-WEL treffen, um dort unter Anleitung erfahrener Fachkräfte eine große Torwand aus Edelstahl und Aluminium zu bauen. Die Torwand wird zukünftig – natürlich handsigniert mit den Namen der Erbauer – auf dem Gelände der Lindenschule ihren Platz finden.

Diese „GenerationenWerkstatt“, eine Initiative der „Ursachenstiftung“, hat Simon Welkener, Junior-Geschäftsführer der GLA-WEL GmbH, ins Unternehmen geholt. Er ist im Unternehmen federführend für die Berufsausbildung des Nachwuchses in den Metallberufen verantwortlich. Die Projektbetreuung liegt außerdem bei zwei erfahrenen Meistern, Thomas Krenz, verantwortlicher Ausbilder für die Feinwerkmechaniker und Thomas Babucke, Teamleiter in der Abteilung Stahlbau. Er hat selbst bei GLA-WEL seine Ausbildung zum Metallbauer Fachrichtung Konstruktionstechnik durchlaufen.

Simon Welkener ist davon überzeugt, dass technische Berufe zukunftsfähig bleiben und hofft, dass die handfesten Erfahrungen bei GLA-WEL auch die vier Jungs von der Lindenschule, die er selbst einmal besucht hat, begeistern werden:

„Natürlich vermitteln wir Fachwissen und handwerkliche Arbeitsschritte aus den Berufen, in denen wir ausbilden. Noch wichtiger ist aber, dass die Jungs Spaß haben, sich wohl fühlen und sich bei uns in einem sicheren Rahmen ausprobieren dürfen. Im Idealfall gefällt ihnen das so sehr, dass sie sich eine Ausbildung bei uns vorstellen können. Bei der Projektarbeit kann und soll sich jeder Schüler mit seinen persönlichen Interessen einbringen! Im Team muss außerdem jeder ordentlich arbeiten, damit am Ende alles zusammenpasst und die gesamte Gruppe Erfolg hat. Auch das ist eine sehr wichtige Erfahrung. Dass dabei am Ende ein sowieso tolles Arbeitsergebnis herauskommen wird, auf das die Jungs stolz sein werden, daran habe ich gar keine Zweifel!“

Obwohl die „GenerationenWerkstatt“ erst 2014 vom heutigen Vorstandsvorsitzenden der Ursachenstiftung, Johannes Rahe, ins Leben gerufen wurde, sind bis jetzt in den verschiedensten Unternehmen der Region schon über 100 Projekte erfolgreich umgesetzt worden. Die „GenerationenWerkstatt“ bietet Jungs, die in den Grundschulen immer noch meistens von weiblichen Lehrkräften unterrichtet werden, eine Möglichkeit mit Männern zusammen zu arbeiten, männliche Vorbilder zu finden und von ihnen zu lernen.

Ausbildung bei GLA-WEL

Aktuell bildet die GLA-WEL GmbH fünfzehn junge Menschen in verschiedenen handwerklich-technischen, aber auch in kaufmännischen Berufen aus.

Dass es in einigen Berufen immer schwerer wird Auszubildende zu finden, ist kein Geheimnis. Projekte wie die „Generationenwerkstatt“ wirken nachhaltig und sind deshalb ein wichtiger Hebel für die Nachwuchsförderung im Handwerk. Selbstverständlich werden bei GLA-WEL Bewerbungen von Schülerinnen, die sich für technische Berufen interessieren, genauso gerne entgegen genommen.

Weiterführende Informationen zur „GenerationenWerkstatt“ findet man im Internet auf: www.ursachenstiftung.de.

www.gla-wel.de

Veröffentlicht von

Sascha Brinkdöpke

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