Die neue Farbe der Kreativität: Feinrot

Aus eins wird zwei – und bleibt doch eins: Die Oldenburger Werbeagentur enorMedia gründet ihre Kreativabteilung aus und lässt diese fortan unter dem Namen „Feinrot“ firmieren. Mit diesem Schritt will Unternehmensgründer Jan Janssen den beiden Geschäftsfeldern Media- Dienstleistungen und Strategische Markenkommunikation je ein klares, randscharfes Profil geben. Parallel hierzu ziehen beide Unternehmen um – und wagen ein außergewöhnliches Experiment.

Die Entwicklung von enorMedia ist äußerst dynamisch: Startete man 2006 als reine Media- und Promotionagentur, bildete sich recht bald eine Kreativ-Agentur als zweites Standbein heraus. Dieses wurde deutlich gestärkt, als 2012 die etablierte Jordan Mediengestaltung GmbH übernommen wurde. Und auch wenn beide Bereiche eng zusammenwirken, sind die Arbeitsfelder so unterschiedlich, dass Geschäftsführer Jan Janssen beschloss, die Kompetenzfelder zu splitten. So wird sich enorMedia, Nomen est omen, auf seine Wurzeln besinnen und sich als Media-Agentur um die Planung, Buchung, Produktion und Budgetierung von Medien aller Art kümmern.

Feinrot hingegen – und auch hier spricht der volle Name „Feinrot Kreativgesellschaft mbH & Co. KG“ für sich – ist die Kreativschmiede: Die ungezügelte Leidenschaft für innovative, einzigartige Ideen vereint sich dort mit sorgsam ausgearbeiteten Strategien, die nur entstehen können, wenn sich echte Marketing-Experten intensiv in das Unternehmen und die Marken des Kunden vertiefen. Heraus kommen individuelle Konzepte, die – auch wenn Sie gelegentlich ungewöhnlich erscheinen – nur eines bezwecken: den größtmöglichen Marketing-Erfolg.

Mehr Raum für Ideen

Schon vor der Ausgründung wurde dem Unternehmen der Platz knapp: Das alte Bürogebäude an der Donnerschweer Straße platzte aus allen Nähten – ein neues Quartier musste her. Der Wunsch, in Oldenburg zu bleiben, erfüllte sich zwar; die neue, innenstadtnahe Immobilie muss aber zunächst kernsaniert werden. Jetzt hätte man sich sicherlich noch eine Weile mit dem alten Büro behelfen können, aber eine ebenso spontane wie spektakuläre Idee führte das knapp dreißigköpfige Team in ein abwegig erscheinendes Übergangsquartier: eine Büro- und Möbelausstellung. Und das kam so:

Nicht erst seit Googles spektakulären Bürolandschaften gelten Open-Space- respektive Open-Office-Lösungen als die Zukunft des gemeinsamen kreativen Arbeitens. Lars Andresen, Geschäftsführer der Walther Schumacher GmbH, ist seit Jahren ein Verfechter dieser innovativen Bürowelten. Die Ausstellungshalle in Oldenburg-Etzhorn zeichnet ein deutliches Bild dieser Überzeugung: flexible, modulare Arbeitsplätze, zweckmäßige Besprechungs-Möbel, gemütliche Lounge-Sessel und -Sofas, clevere Accessoires; alles hochwertig und designorientiert. Schumacher ist langjähriger Kunde von enorMedia und die Geschäftsbeziehung eng und vertrauensvoll. Wen sonst außer Lars Andresen sollte Jan Janssen also ansprechen, um ein Bürokonzept für den künftigen Standort zu entwickeln?

Man traf sich also in der großzügigen Schumacher-Ausstellung zum Beratungsgespräch. „Circa so groß wie diese Ausstellungshalle wird das Büro werden“, verriet Janssen. „Ich schlage ein offenes Konzept vor“, empfahl Andresen, „etwa so, wie du es hier vor dir siehst.“ Man blickte sich an, lachte zunächst über die verrückte Idee, die plötzlich aus dem Nichts auftauchte, um dann festzustellen, dass der Gedanke gar nicht so abstrus war. Und so bezog man Schumachers Ausstellungshalle.

Natürlich wurde die Ausstellung an die Bedürfnisse der Agentur angepasst: Abgeschlossene Räume ermöglichen die Arbeit der Vieltelefonierer, kleine Nischen dienen dem spontanen Kurzmeeting, Gruppenarbeitsplätze sind für ein flexibles Team-Working gedacht, auf Lounge-Möbeln kann intensiv gegrübelt werden und der Café-Bereich ist Ort des sozialen Miteinanders. Die Schaffung dieser Zonen entschärft einiges der Problematik eines Großraumbüros – sofern die Bereiche sinngemäß genutzt werden. So ist das Interieur nicht bloß Tisch und Stuhl – bei Schumacher steht hinter jedem Möbel auch eine Arbeitsphilosophie. Die Anwesenheit der beiden Agenturen beweist, dass das Open-Space-Konzept funktioniert. Und für enorMedia und Feinrot ist die Zwischenstation eine Generalprobe, um in 2016 mit einem bereits getesteten Bürokonzept in das neue Quartier zu ziehen.

www.enormedia.de

Veröffentlicht von

Sascha Brinkdöpke

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