Conergy angeblich vor Teilverkauf nach China

Hamburg (dapd). Der Solaranlagenhersteller Conergy steht einem Zeitungsbericht zufolge vor einem Teilverkauf nach China. Der angeschlagene Solarkonzern habe sich in den vergangenen Monaten zum Verkauf gestellt und Gespräche mit mehreren Interessenten aus Asien geführt. Jetzt nähere er sich einem Vertrag mit einem chinesischen Solarkonzern, der knapp 30 Prozent der Aktien übernehmen wolle, berichtet die „Financial Times Deutschland“ unter Berufung auf Unternehmenskreise. Abgeschlossen werden solle das Geschäft bis zum Sommer. „Es ist nicht mehr eine Frage des Ob, sondern nur noch des Wann“, zitiert das Blatt einen Firmenkenner.

Es handelt sich laut Bericht um einen chinesischen Hersteller von Solartechnik, der Teil eines Firmenkonglomerats ist. Der chinesische Staat sei nicht beteiligt, einige Manager seien aber regierungsnah. Die Verhandlungen schritten nur langsam voran. Über die Grundzüge des Geschäfts sei man sich aber einig.

2011 fuhr der einstige Börsenstar Conergy einen Nettoverlust von 162 Millionen Euro ein, nach minus 45 Millionen Euro im Vorjahr. Der Umsatz fiel um fast 20 Prozent auf 754 Millionen Euro. Für 2012 erwartet der Vorstand einen Umsatz unter Vorjahresniveau.

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Peer-Michael Preß

Peer-Michael Preß – Engagement für die Unternehmerinnen und Unternehmer in der Region seit fast 20 Jahren. Als geschäftsführender Gesellschafter des Unternehmens Press Medien GmbH & Co. KG in Detmold ist er in den Geschäftsfeldern Magazin- und Fachbuchverlag, Druckdienstleistungen und Projektagentur tätig. Seine persönlichen Themenschwerpunkte sind B2B-Marketing, Medien und Kommunikationsstrategien.

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