Bausparkasse Mainz veröffentlicht ein Städteranking

Für das Städteranking wurden Daten und Studien zu den relevantesten Lebens- und Wohnfaktoren in 71 Städten recherchiert und ausgewertet.
Städteranking von 71 deutschen Städten veröffentlich. Darmstadt und Göttingen haben den größten Studentenanteil. (Foto: geralt/ pixabay)

Mainz. Die Bausparkasse Mainz AG bietet aktuell einen City-Finder an und gibt Aufschluss über die Frage „Welche Stadt passt zu mir?“. Faktoren wie Arbeitslosenquote und Anzahl der Universitäten, aber auch die Vielzahl an Kulturangeboten und Sonnenstunden einer Stadt werden in einer interaktiven Grafik aufgegriffen und können im Städteranking miteinander verglichen werden.

Im Städteranking befinden sich sowohl Großstädte wie Berlin und Hamburg sowie mittelgroße und kleinere Städte wie Rostock und Trier. Die Ergebnisse dazu werden in dem City-Finder zusammengefasst und können mithilfe der Filter-Funktion gesondert betrachtet werden.

Deutschlands Studentenstädte mit den besten Karrieremöglichkeiten

Die Städte Darmstadt und Göttingen haben mit 32, respektive 29 Prozent, den höchsten Studentenanteil. Die 3,5 Millionen-Metropole Berlin ist zwar Deutschlands einwohnerreichste Stadt, aber nur fünf Prozent der Berliner sind Studenten. Regensburg lockt mit den meisten freien Stellen und Ingolstadt weist seit Jahren eine niedrige Arbeitslosenquote und ein hohes Pro-Kopf-Einkommen auf.

Dort leben, wo die Lebensqualität am höchsten ist

Faktoren wie Sport- und Kulturangebote, Freizeitmöglichkeiten und das Nachtleben sowie das Wetter und der Grünflächenanteil beeinflussen die Lebensqualität einer Stadt. Kleinere Städte wie Ulm mit 20 Museen können mit dem Kulturangebot von Großstädten wie Düsseldorf mit 31 Museen durchaus mithalten. 2016 lag Brandenburg mit 1.735 Sonnenstunden bundesweit auf dem ersten Platz. Wer es lieber grün mag, für den ist Aachen mit 82,3 Prozent bepflanzter Flächen im Stadtgebiet die geeignete Stadt. Koblenz und Köln bieten in puncto Nachtleben ein vielseitiges Angebot, denn im Durchschnitt kommen dort auf 100.000 Einwohner knapp 75 Bars, Kneipen und Clubs.

Monatliche Lebenshaltungskosten variieren stark innerhalb Deutschlands

München verzeichnet weiterhin die höchste Miete: Fast 18 Euro kostet der Quadratmeter. Für Miete und Nebenkosten eines 50-Quadratmeter-Wohnraums macht das fast 1.000 Euro pro Monat. Besonders günstig lebt es sich dagegen in Herne, wo man durchschnittlich 370 Euro dafür zahlt. Wer mit den öffentlichen Verkehrsmitteln unterwegs ist, zahlt in kleineren Städten deutlich weniger als in mittelgroßen Städten. So kostet ein Monatsticket in Kassel beispielsweise 53,80 Euro, in Köln zahlt man dafür jedoch 94,30 Euro.

City-Finder bietet die Möglichkeit die passende Stadt zu finden

Für das Städteranking wurden Daten und Studien zu den relevantesten Lebens- und Wohnfaktoren in 71 Städten recherchiert und ausgewertet. Die Ergebnisse werden in einer interaktiven Grafik anzeigt, die die einzelnen Städte in Hinblick auf die untersuchten Faktoren listet. Mithilfe der Filterfunktion kann man individuell relevante Faktoren auswählen, um die passende Stadt zu ermitteln. Der City-Finder ist ab sofort unter folgender URL verfügbar und kann über einen Embed-Code auf anderen Webseiten eingebunden werden: https://www.bkm.de/staedteranking-2017/.

www.bkm.de

Veröffentlicht von

Sascha Brinkdöpke

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