Arbeitskosten der deutschen Industrie um 3,5 Prozent gestiegen

Arbeitskosten der deutschen Industrie um 3,5 Prozent gestiegen Köln (dapd). Die Kosten für eine Stunde Arbeit in der deutschen Industrie haben sich 2011 gegenüber dem Vorjahr um 3,5 Prozent erhöht. Damit betrug der Lohn zusammen mit Personalzusatzkosten und Sozialbeiträgen im verarbeitenden Gewerbe für eine Stunde Arbeit 2011 im Durchschnitt 35,66 Euro, wie das arbeitgebernahe Institut der deutschen Wirtschaft am Dienstag in Köln mitteilte. Dies sei die höchste Steigerung der Arbeitskosten seit der Jahrtausendwende, hieß es. Seit 2000 seien die Kosten jährlich um etwa zwei Prozent gestiegen. Als Grund für die deutliche Zunahme nannte das Institut „ordentliche Lohnerhöhungen“ wegen der guten Konjunktur und dem Fachkräftemangel in Deutschland. Nur in Norwegen, Schweden, Dänemark, der Schweiz, Frankreich und Belgien sei 2011 mehr für eine Stunde Arbeit in der Industrie gezahlt worden. In China lägen die Kosten pro Stunde bei gut drei Euro. Die industriellen Arbeitskosten gelten als eine wichtige Größe für die Wettbewerbsfähigkeit Deutschlands. dapd (Wirtschaft/Wirtschaft)

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Peer-Michael Preß

Peer-Michael Preß – Engagement für die Unternehmerinnen und Unternehmer in der Region seit fast 20 Jahren. Als geschäftsführender Gesellschafter des Unternehmens Press Medien GmbH & Co. KG in Detmold ist er in den Geschäftsfeldern Magazin- und Fachbuchverlag, Druckdienstleistungen und Projektagentur tätig. Seine persönlichen Themenschwerpunkte sind B2B-Marketing, Medien und Kommunikationsstrategien.

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