Aktuelle Trends in der Antriebstechnik

Bad Salzuflen. Eine Maschine ist per Definition mit (mindestens) einem Antrieb ausgestattet, und zur Automation gehört notwendigerweise auch Bewegung. Deshalb ist es nur folgerichtig, dass die FMB – Zuliefermesse Maschinenbau einen umfassenden Überblick über den Stand der Technik sowie über aktuelle Trends in der elektrischen und mechanischen Antriebstechnik gibt.

Auf der Messe, die vom 6. bis 8. November 2013 bereits zum neunten Mal im Messezentrum Bad Salzuflen stattfindet, präsentieren viele der weltweit führenden Hersteller von elektromechanischen Antriebslösungen ihr Programm – darunter Lenze, Nord, SEW, Siemens und Wittenstein. Darüber hinaus sind viele mittelständische Unternehmen vertreten, die sich auf definierte Produktbereiche, Markt-segmente und Anwenderbranchen spezialisiert haben. Und neben den Motor- und Steuerungsherstellern zeigen unter anderem die Anbieter von Linearantrieben, Kupplungen, Bremsen und Wälzlagern sowie kompetente Systemintegratoren auf der Messe ihre Innovationen.

Ein zentrales Thema in den Gesprächen zwischen Ausstellern und Besuchern wird die Energieeffizienz von Antrieben sein. Auf der Ebene der Elektromotoren ist die Effizienz in der IE-Klasse („International Efficiency“) sichtbar. Mindestens ebenso wichtig ist aber die optimale Einbindung der (regelbaren) Antriebe in das Steuerungskonzept der Gesamtmaschine, das heißt die Kombination aus Motor, Umrichter und Kommunikationsschnittstelle zur SPS oder zum IPC – ein Thema, das auf der FMB gut repräsentiert wird, weil dort auch viele Steuerungshersteller ausstellen.

Die Optimierung der Antriebstechnik steht für viele Konstrukteure im Maschinenbau auf der Agenda, wie die Besucherbefragung auf der FMB 2012 gezeigt hat. Die Energieeffizienz war hier – nach dem Kostendruck in der Fertigung – die zweithäufigst genannte Antwort auf die Frage nach den Themen, die der Befragte derzeit als besonders wichtig ansieht. Die Nachhaltigkeit folgte auf Platz drei.

Mit energiesparenden Antriebslösungen können die Aussteller auf der FMB somit alle drei Top-Themen der Besucher – Kostendruck, Energieeffizienz und Nachhaltigkeit – adressieren. Und die Besucher werden von der Messe zahlreiche Impulse und Best practice-Beispiele für die Auswahl energieeffizienter Antriebe mitnehmen.

Hersteller von Antriebskomponenten und –systemen, die ihre Lösungen einem interessierten Fachpublikum präsentieren möchten, können sich auch noch kurzfristig für einen Messeauftritt auf der kommenden FMB entscheiden. Der damit verbundene Aufwand ist gering, denn zum Messekonzept gehört ein umfassender Service mit Miet-Mobiliar und Catering. Auch auf repräsentative Standbauten kann verzichtet werden. Alles, was der Aussteller mitbringen muss, sind Exponate, Werbemittel und – ganz entscheidend – fachkundiges Standpersonal, das die detaillierten Fragen der Besucher beantwortet. Denn viele FMB-Besucher sind Konstrukteure, die nach Zulieferern für konkrete Projekte suchen.

Veröffentlicht von

Peer-Michael Preß

Peer-Michael Preß – Engagement für die Unternehmerinnen und Unternehmer in der Region seit fast 20 Jahren. Als geschäftsführender Gesellschafter des Unternehmens Press Medien GmbH & Co. KG in Detmold ist er in den Geschäftsfeldern Magazin- und Fachbuchverlag, Druckdienstleistungen und Projektagentur tätig. Seine persönlichen Themenschwerpunkte sind B2B-Marketing, Medien und Kommunikationsstrategien.

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