bioanalytik-muenster mit EU-Projekten

Eine Million Euro EU-Förderung für bioanalytik-muenster

Münster. Gleich zwei neue erfolgreiche EU-Förderanträge spülen mehr als eine Million Euro nach Münster. Die Projekte beschäftigen sich mit der Verbesserung der Sicherheitsbeurteilung und der Optimierung des regulatorischen Umfelds von Nanomaterialien für die medizinische Anwendung. Münster ist der einzige deutsche Standort in den beiden internationalen Konsortien.

Sichtbarkeit als Forschungsstandort

Von EU-Förderprojekten profitieren das Netzwerk bioanalytik-muenster, aber auch der Standort Münster im Ganzen
Von EU-Förderprojekten profitieren das Netzwerk bioanalytik-muenster, aber auch der Standort Münster im Ganzen

Die erfolgreiche Einwerbung von EU-Fördermitteln für den Ausbau Münsters zu einem international sichtbaren Nanobioanalytik-Standort findet ihre Fortsetzung mit zwei neuen Projekten. Beide ergänzen die zurzeit laufenden Projekte perfekt; mit dem REFINE Projekt wird der wissenschaftliche Hintergrund der im Europäischen Nanomedizin-Charakterisierungslabor etablierten Testsysteme untersucht. Das NOBEL Projekt erweitert die bis Ende des Jahres laufenden Arbeiten zur Optimierung der Translation von Nanomedizinforschung in Richtung Medizintechnik. „Wir sind sehr stolz, dass Münster wieder der einzige deutsche Standort in beiden Projekten ist und dass wieder drei Unternehmen beteiligt sind“ freut sich Dr. Klaus-Michael Weltring, Geschäftsführer von bioanalytik-münster.

Kontinuierliche Förderung für die Nanomedizin

Nanobiologieforschung bringt auch dem Medizinsektor neue Erkenntnisse
Nanobiologieforschung bringt auch dem Medizinsektor neue Erkenntnisse (Foto: Herney@pixabay)

„Die kontinuierliche EU-Förderung der letzten Jahre war für Münster von großer strategischer Bedeutung, weil sie uns nicht nur bei der eigenen Entwicklung geholfen hat, sondern Münster als wichtigen Standort im regulatorischen Umfeld der Nanomedizin positioniert hat“ ergänzt Weltring. Neben dem Verein sind die Unternehmen Tascon GmbH, die OxProtect GmbH und die European Research Services GmbH beteiligt. Die Universität ist mit dem Biomedizinischen Technologiezentrum der Medizinischen Fakultät vertreten, dass zusätzlich noch an einem weiteren EU-Projekt beteiligt ist, bei dem es ebenfalls um die Charakterisierung von Nanomaterialien geht. Mehr Informationen über das Forschungsnetzwerk bioanalytic-muenster und seine Projekte gibt es hier.

Veröffentlicht von

Katherina Ibeling

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