Corporate Finance

Herausforderungen des Mittelstandes in Finanzierungsfragen: Aktuell sind es gerade viele Themen, die mit den finanziellen Rahmenbedingungen für mittelständische Unternehmen zu tun haben. Hier sind nicht nur Fragen der Fremdfinanzierung, sondern auch der Optimierung der Eigenkapitalposition gemeint.

Viele Beratungsgesellschaften fassen die Beratungsanforderungen unter dem neudeutschen Oberbegriff „Corporate Finance“ oder auch Unternehmensfinanzierung zusammen. Dabei geht es nicht nur um das Unternehmen, sondern auch um den Unternehmer selbst. Viele Finanzierungsthemen hängen auch unmittelbar mit dem Gesellschafter zusammen und müssen bei Finanzierungsanträgen bei Banken und Sparkassen mit gelöst werden.

Berücksichtigung der Person des Gesellschafters
So ist die Lebenssituation in der sich der Gesellschafter oder Inhaber befindet regelmäßig mit zu berücksichtigen.

Ist der Grund für die Finanzierungsanfrage vielleicht die Umsetzung einer mehrjährigen Wachstumsstrategie? Dann stellt sich die Frage, wer ist Träger dieser Strategie im Management.

Falls sich der Gesellschafter Geschäftsführer in dieser Phase aber schon mit dem Gedanken des wohlverdienten Ruhestandes befasst, stellt sich sofort die Frage nach der Nachfolgeregelung.
Deshalb ist eine Mischung aus Fremdkapital- und Eigenkapitalfinanzierung oder die Zuführung von Eigenkapital von außen gefragt. Die Herstellung von vertrauensvollen Kontakten und Gesprächen mit Banken und anderen Finanzierungspartnern oder auch zu institutionellen und privaten Kapitalgebern ist dann sehr sinnvoll und manchmal überlebensnotwendig.
Dabei  sind dann sicherlich nicht nur betriebswirtschaftliche Beratungen erforderlich.

Vertrauen als Basis der Finanzierungsgespräche
Der unternehmerische Mittelstand ist in der Literatur nicht einheitlich definiert. Häufig sind hier aber die familiengeführten Unternehmen gemeint. Neben den Wirtschaftsunternehmen haben  auch öffentliche Einrichtungen und Unternehmen des Gesundheitsmarktes mit neuen Finanzierungsthemen zu kämpfen.

Seit der Finanzkrise ab 2008 haben die teilweise selbst gesetzten engeren Maßstäbe der Kreditinstitute zu Beeinträchtigungen des Kreditmarktes beigetragen. Hinzu kommen strengere Auflagen der Aufsichtsbehörden und höhere Eigenkapitalanforderungen.

Viele Kreditnehmer haben keine Informationen darüber wie interne Bearbeitungsprozesse in Kreditinstituten ablaufen. Auch der eigentliche Entscheidungsträger in der Bank ist kaum bekannt. Die angeforderten umfangreichen Informationen zu den wirtschaftlichen Verhältnissen, zu den Vermögensverhältnissen der Gesellschafter und die hohen Besicherungsanforderungen bis hin zu persönlichen Bürgschaften haben das Vertrauen der Kreditnehmer stark beeinträchtigt. Oft reden die Gesprächspartner an einander vorbei und es fehlt eine ausreichende Transparenz über die Abläufe in der Bank.
Unter dem Strich fehlt so manches Mal das ehemals vorhandene Vertrauen in die handelnden Personen. In vielen Fällen schon deshalb, weil die eine Seite am Verhandlungstisch die Zwänge, denen die Person gegenüber ausgesetzt ist, gar nicht kennt. Genau hier kann das Geschäftsfeld der Unternehmensfinanzierung auch für Wirtschaftsprüfer und Steuerberater eine sinnvolle Ergänzung der Geschäftsstrategie werden. Viele Informationen liegen beim Abschlußprüfer oder beim Steuerberater vor, bevor die Banken und Sparkassen Unterlagen erhalten und daraus Rückschlüsse ziehen können. Die Rolle des Mediators wird immer wichtiger.

Im vertrauensvollen Miteinander zwischen Unternehmen und Wirtschaftsprüfern können neue Beratungsangebote aus dem Verbund eine gute Ergänzung sein. Diese können die Anforderungen der Kreditinstitute  voraussehen und antizipieren. Antragswege und die notwendige Zeit für die Zusammenstellung der Unterlagen werden dadurch abgekürzt.

Eine Begleitung des kreditsuchenden Unternehmens von der Antragstellung bis zur Genehmigung wird gewährleistet. Dies insbesondere in wirtschaftlich schwierigen Zeiten, bei unbefriedigenden wirtschaftlichen Verhältnissen, die oft zu falschen Finanzierungsstrukturen geführt haben.

www.schumacher-partner.de

Veröffentlicht von

Peer-Michael Preß

Die Themenschwerpunkte des Autors sind B2B-Marketing, Medien und Kommunikationsstrategien und deren Umsetzung in der Praxis.

Seitb 20 Jahren ist er geschäftsführender Gesellschafter des Unternehmens Press Medien GmbH & Co. KG mit den Tätigkeitsbereichen Buch- und Zeitschriftenverlag, Druckerei und Medienagentur.

Er absolvierte die Ausbildung zum Verlagskaufmann in der Gundlach Gruppe, Bielefeld, und schloss erfolgreich ein Studium zum Betriebswirt mit Abschlussarbeit im Bereich Marketing zum Thema „E-Commerce in der graphischen Industrie“ ab.

Sie erreichen Peer-Michael Preß unter:

m.press@press-medien.de
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