Das neue Stiftungs-Kolloquium informiert über Zukunftsthemen und bietet Raum für Vernetzung und Austausch. - Foto: WAGO-Stiftung

WAGO-Stiftung: Neues Konzept vernetzt und fördert Technikbegeisterte

Ziel der 1998 vom langjährigen Geschäftsführer der WAGO Kontakttechnik GmbH & Co. KG, Wolfgang Hohorst, ins Leben gerufenen WAGO-Stiftung ist seit jeher die Unterstützung junger Menschen bei ihrem Start ins Berufsleben. Bisher fokussierten sich die Aktivitäten auf die Förderung der praxisnahen dualen Ausbildung durch die Vergabe von Preisen für außerordentliche Leistungen. Jetzt erfindet sich die Stiftung neu und vollzieht damit auch den Wandel, den das Unternehmen WAGO schon seit Jahren vorantreibt.

Die Geschichte der Mindener WAGO-Gruppe, die mit der Erfindung der Federklemmtechnik begann, ist heute neben der Verbindungstechnik geprägt von Zukunftsthemen wie der Digitalisierung und der Automatisierung. Auch die WAGO-Stiftung wird sich zukünftig auf Trends der modernen Automatisierungstechnik konzentrieren – ohne dabei ihre traditionellen Grundwerte zu vernachlässigen.

„Ich freue mich, dass ich das Bestreben meines Vaters, die Leistungen junger Menschen zu fördern, fortführen kann“, so Christian Hohorst, der den Vorsitz der WAGO-Stiftung im vergangenen Jahr übernommen hat.

Mit einem neuen Stiftungs-Kolloquium wird ein Format geschaffen, das mit Fachvorträgen über Zukunftsthemen informiert und technisch Begeisterten eine Austauschplattform sowie Vernetzungsmöglichkeiten bietet.

Mit einem Makeathon geht die WAGO-Stiftung noch einen Schritt weiter. Hier kommt der erfinderische Nachwuchs zu gemeinsamen Workshops und Entwicklung eigener Projekte zusammen und kann seine Ideen vor einer Jury auf den Prüfstand stellen.

Beim Makeathon kommt der erfinderische Nachwuchs zu gemeinsamen Workshops zusammen. - Foto: WAGO Stiftung
Beim Makeathon kommt der erfinderische Nachwuchs zu gemeinsamen Workshops zusammen. – Foto: WAGO Stiftung

Der Tradition der WAGO-Stiftung, besonders gute Prüfungsleistungen in verschiedenen Ausbildungsberufen zu würdigen, letztmalig folgend erhalten die besten Absolventen aus diesem Jahr eine „Wildcard“ zur Teilnahme an dem ersten Makeathon im kommenden Jahr und werden in diesem Rahmen geehrt. „So verbinden wir Altes und Neues und bleiben den Grundwerten der Stiftung treu“, erläutert Christian Hohorst.

Die WAGO-Gruppe zählt zu den international richtungweisenden Anbietern der Verbindungs- und Automatisierungstechnik sowie der Interface-Elektronik. Im Bereich der Federklemmtechnik ist das familiengeführte Unternehmen Weltmarktführer. Seit seiner Gründung 1951 ist WAGO stetig gewachsen und beschäftigt heute weltweit ca. 8.500 Mitarbeiter, davon mehr als 4.100 in Deutschland am Stammsitz im ostwestfälischen Minden und im thüringischen Sondershausen. Im Jahr 2019 betrug der Umsatz 954 Millionen Euro.

www.wago.com

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