CT im 3D-Druck: Qualitätssicherung, Reverse Engineering und mehr

Wie steht es mit der Qualitätssicherung von 3D-Druckteilen? Geht 3D-Druck ohne Daten? Mit fortschreitender Entwicklung in der Additiven Fertigung, steigen die Herausforderungen an die Produkte und Unternehmen.

Protiq, innovativer 3D-Anbieter aus Blomberg, setzt Computertomographie ein, um dreidimensionale Informationen von Bauteilen zu generieren. Zu prüfende Objekte werden in einem CT-Scanner auf einem Drehtisch positioniert, um dann eine Vielzahl von Röntgenprojektionen aus verschiedenen Winkeln aufzunehmen. Anschließend verarbeitet ein Rekonstruktionssystem die Bilder und erstellt ein dreidimensionales CT-Bild. Nicht nur besonders komplexe Bauteile können so präzise auf Abweichungen und Defekte untersucht werden. Speziell für berührungsempfindliche Objekte eignet sich 3D-Scannen bestens.

3 wichtige Punkte für ein optimales Ergebnis

Objektgröße, Werkstoff und die Wanddicke sind wesentliche Einflussfaktoren beim Scannen. Je kleiner das zu scannende Objekt ist, desto näher kann es vor der Strahlenquelle positioniert und entsprechend größer als Bild auf dem Detektor projiziert werden. Mit zunehmender Materialdichte wird die Bestimmung der Bauteiloberfläche erschwert; das trifft zum Beispiel für Metalle zu. Letztlich gilt es, die Wanddicke zu berücksichtigen. Es leuchtet ein, dass die erzeugten CAD-Daten stärker vom Originalteil abweichen, je massiver die zu durchstrahlende Fläche ist. Je nach Ausrichtung des Objektes tritt dieser Fall während eines Scanvorgangs mehr oder weniger häufig ein.

Optimierung durch Soll-Ist-Vergleich

Protiq optimiert die Fertigungsresultate durch einen Soll-Ist-Vergleich. Dazu werden zunächst 3D-Informationen des gedruckten 3D-Bauteils generiert. Diese werden in einer Best-Fit-Methode über die bereitgestellten CAD-Daten gelegt. Anschießend visualisiert ein Falschfarbenmodell über die komplette Geometrie des Objektes mögliche Abweichungen.

Reverse Engineering

Reverse Engineering bedeutet, durch präzise Untersuchung die Konstruktionsmerkmale eines Werkstücks zu ermitteln, einen Konstruktionsplan zu erstellen um im Idealfall eine 1:1-Kopie des Ausgangsobjektes zu produzieren.

Sie haben ein Produkt, das sie erstellen möchten, aber keine CAD-Daten? Ihnen liegt allein ein defektes Teil vor, das sie ersetzen müssen? Mit Hilfe des CTs extrahiert Protiq einfach und kostengünstig die Konstruktionselemente eines Objektes und erstellt den Plan für die Fertigung Ihres Produktes.

Mehr Kontrolle und optimale Ergebnisse durch CT im 3D-Druck

Mit dem Einsatz von 3D-Scannern in der Additiven Fertigung stellt Protiq seinen Kunden einen wesentlichen Qualitätssicherungsfaktor bereit. Darüber hinaus profitieren Kunden branchenübergreifend vom Reverse Engineering.

www.protiq.com/de/

Veröffentlicht von

Peer-Michael Preß

Peer-Michael Preß – Engagement für die Unternehmerinnen und Unternehmer in der Region seit fast 20 Jahren. Als geschäftsführender Gesellschafter des Unternehmens Press Medien GmbH & Co. KG in Detmold ist er in den Geschäftsfeldern Magazin- und Fachbuchverlag, Druckdienstleistungen und Projektagentur tätig. Seine persönlichen Themenschwerpunkte sind B2B-Marketing, Medien und Kommunikationsstrategien.

Sie erreichen Peer-Michael Preß unter:

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