Lia Polotzek vom Bund für Umwelt und Naturschutz aus Berlin. Foto: BUND
Lia Polotzek vom Bund für Umwelt und Naturschutz aus Berlin. Foto: BUND

Die verlockende Idee des Grünen Wachstums

Angesichts von Klimakatastrophe, Rohstoffverbrauch und Müllerzeugung stellen sich immer mehr Ingenieurinnen und Ingenieure im Arbeitsalltag die Sinnfrage. Darum hat der Verein Deutscher Ingenieure (VDI) für 2020 bundesweit die Strategie der zirkulären Wertschöpfung ausgerufen. Das greifen auch der VDI OWL und der Verband der Elektrotechnik Elektronik Informationstechnik (VDE OWL) auf. Bieten grünes Wachstum und technische Innovationen, einhergehend mit einer Entkoppelung von Wirtschaftswachstum und Ressourcenverbrauch, eine Lösung? „Vom Mythos des Grünen Wachstums – Innovationen ohne Umbruch?“ lautet das Thema ihrer Gemeinschaftsveranstaltung ing.meet.ing #15.

Es spricht Lia Polotzek vom Bund für Umwelt und Naturschutz aus Berlin, die sich mit der aktuellen Handelspolitik der EU, den Auswirkungen des westlichen Wirtschaftens und der sozial-ökologischen Transformation des Wirtschaftssystems beschäftigt. Anschließend diskutiert sie mit Unternehmerinnen und Unternehmern, Start up-Vertretern, Nachhaltigkeitsexperten und einem Brauingenieur aus der Region. Der Vortrag mit Diskussionsrunde am Dienstag, 4. Februar 2020 ab 18 Uhr in der Bielefelder Hechelei ist öffentlich, der Eintritt frei. Eingebettet ist ing.meet.ing #15 in das Regionalprojekt CirQuality OWL, in dem der VDI OWL und fünf Netzwerkpartner neue Ansätze, Lösungen und Strategien für zirkuläre Wertschöpfung für den Produktionsstandort OWL erarbeiten.

Informationen und Anmeldung unter www.vdi.de/owl

Mit CirQuality OWL realisiert der VDI OWL zusammen mit fünf Innovationsnetzen der Region – Energie Impuls OWL, InnoZent OWL, Food Processing Initiative (FPI), OWL Maschinenbau und Zentrum für Innovation in der Gesundheitswirtschaft OWL gGmbH (ZIG) – mit ihren 600 Unternehmensmitgliedern sowie der FH Bielefeld ein Kompetenznetzwerk zur Umsetzung des Regionalen Handlungskonzeptes Ostwestfalen-Lippe für einen zukunftssicheren Produktionsstandort.

Durch einen gezielten Aufbau von Handlungskompetenz für zirkuläre Wertschöpfung werden mit CirQuality OWL neue Lösungen erarbeitet. 60 regionale und überregionale Kooperationspartner beteiligen sich. Die besonders ausgeprägten Kompetenzen der Region bei Industrie 4.0 und Digitalisierung bilden eine stabile Basis für die zirkuläre Wertschöpfung am Produktionsstandort OWL.

Das Projekt wird aus Mitteln der EU und des Landes NRW mit 1,2 Millionen Euro gefördert.

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