(oben, von. l. nach r.) Dirk Menzel (Kreis Lippe), Dilek Kaya (Koordinatorin Wirtschaftsgymnasium), Christian Hellwig (Koordinator Wirtschaftsgymnasium), Christoph Vieregge (Sparkasse Lemgo), Susanne Tietje-Groß (Schulleiterin HANSE-Berufskolleg) (mittig, von l. nach r.) Gina Wilmsmeier, Rieke Hollensteiner, Aileen Herbel, Leonie Stölting (vorne, von l. nach r.) Chiara Putro, Jana Roloff, Rosalie Bieler, Imke Lüdecke (Foto: Hanse-Berufskolleg Europaschule)
(oben, von. l. nach r.) Dirk Menzel (Kreis Lippe), Dilek Kaya (Koordinatorin Wirtschaftsgymnasium), Christian Hellwig (Koordinator Wirtschaftsgymnasium), Christoph Vieregge (Sparkasse Lemgo), Susanne Tietje-Groß (Schulleiterin HANSE-Berufskolleg) (mittig, von l. nach r.) Gina Wilmsmeier, Rieke Hollensteiner, Aileen Herbel, Leonie Stölting (vorne, von l. nach r.) Chiara Putro, Jana Roloff, Rosalie Bieler, Imke Lüdecke (Foto: Hanse-Berufskolleg Europaschule)

Potenzialanalyse im Wirtschaftsgymnasium des HANSE-Berufskollegs

Das thimm-Institut für Bildung- und Karriereberatung berät hinsichtlich der Zeit nach dem Abitur

Was soll ich nach der Schule machen? Ein Studium? Wenn ja, welcher Studiengang passt zu mir? Oder doch lieber eine Ausbildung? Oder erst ein Auslandsjahr? Diese und ähnliche Fragen beschäftigen die Schülerinnen und Schüler der gymnasialen Oberstufe, sind die Möglichkeiten nach dem Abitur doch ausgesprochen vielfältig.

Aus diesem Grund engagieren sich am HANSE-Berufskolleg in Lemgo die Sparkasse Lemgo und die Schu.B Lippe eG. Sie haben die Kosten für die Beratung von Schülerinnen und Schülern der Klasse 11 des Wirtschaftsgymnasiums durch ein externes Institut übernommen. Durchgeführt wurde die Beratung vom thimm-Institut für Bildungs- und Karriereberatung. Bereits seit neun Jahren kommen die Berater aus Schwerte an das HANSE-Berufskolleg.

„Das Angebot stellt eine punktuelle Förderung hinsichtlich des Berufsübergangs dar. Es bietet den Teilnehmenden in einer Zeit, in der das Internet nicht immer Orientierung bietet, sondern mit einer Vielzahl an Informationen überwältigt, einen guten Ausgangspunkt für die Planung nach dem Abitur, sodass der Kreis Lippe das Geld hier gut investiert sieht,“ begründet Dirk Menzel von der Koordinierungsstelle Schule-Beruf „Schu.B“ das Engagement des Kreises in diesem Bereich.

Dieser Punkt wird auch von der teilnehmenden Schülerin Chiara Putro bestätigt: „Ich finde das Angebot gut, da ich durch dieses viel über mich gelernt habe. Fragen, die sich aus den Ergebnissen ergeben haben, konnten zufriedenstellend beantwortet werden. Außerdem habe ich viele Anschlussinformationen erhalten, die es mir ermöglichen, meinen Weg nach dem Abitur zu planen.“

Die Schülerin Aileen Herbel hebt den Orientierungsaspekt des Angebots hervor: „Ich hatte vorher noch keine genaue Vorstellung, was ich nach dem Abitur machen möchte. Jetzt habe ich eine konkrete Vorstellung, die in einem Bereich liegt, an den ich vorher noch gar nicht gedacht hatte.“

Im Rahmen der Potenzialanalyse werden Tests in verschiedenen Bereichen (z. B. Deutsch, Mathe, aber auch Allgemeinwissen) durchgeführt, zusätzlich werden Präsentationen gehalten und Aufgaben/Probleme in Gruppen gelöst. In einem persönlichen Feedbackgespräch werden die Ergebnisse ausgewertet.

Dass das Engagement im Bereich der Berufsorientierung eine gesamtgesellschaftliche Bedeutung hat, macht Christoph Vieregge von der Sparkasse Lemgo deutlich: „Uns bei der Sparkasse geht es nicht nur ums Geld, sondern auch um gesellschaftliche Förderung. Wir freuen uns, etwas durch unsere Unterstützung mitbewegen zu dürfen.“

Susanne Tietje-Groß, Schulleiterin am HANSE-Berufskolleg, zieht ein positives Fazit: „Die Potenzialanalyse durch das thimm-Institut ist schon lange im Wirtschaftsgymnasium angesiedelt. Nach dem Abitur haben die Schülerinnen und Schüler oft die ‚Qual der Wahl‘, sodass Hilfe bei der Orientierung angebracht ist. Außerdem erfahren sie in diesem Zusammenhang, dass es keinesfalls eine Schwäche ist, sich Hilfe bzw. Beratung bei wichtigen Fragen zu holen, sodass die Teilnehmenden über die Berufsorientierung hinaus etwas für Ihr weiteres Leben mitnehmen können.“

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WIR Redaktion

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