Hier lernt der Landrat mit dem Bürgermeister: Dr. Olaf Gericke probiert den Kleinrobotereinsatz beim Warendorfer HOKO.Lab, bevor Axel Linke (links) das Steuer übernahm. Nach der Eröffnung waren nur noch Kinder und Jugendliche an der Reihe. - Foto: Jean-Marie Tronquet
Hier lernt der Landrat mit dem Bürgermeister: Dr. Olaf Gericke probiert den Kleinrobotereinsatz beim Warendorfer HOKO.Lab, bevor Axel Linke (links) das Steuer übernahm. Nach der Eröffnung waren nur noch Kinder und Jugendliche an der Reihe. - Foto: Jean-Marie Tronquet

Drittes HOKO.Lab im Kreis Warendorf fördert digitalen Wandel

In Warendorf haben das Hochschul-Kompetenz-Zentrum studieren & forschen e. V. (HOKO) und die kommunale Gesellschaft für Wirtschaftsförderung im Kreis Warendorf nach Ahlen und Telgte das dritte HOKO.Lab gestartet. Landrat Dr. Olaf Gericke eröffnete mit Bürgermeister Axel Linke und HOKO- und gfw-Geschäftsführerin Petra Michalczak-Hülsmann das zweitägige Programm zum Ende der Sommerferien am Freitag (7. August) im Modehaus Ebbers und der Pilotfisch Werbeagentur an der Freckenhorster Straße. Kindern und Jugendlichen von 10 bis 16 Jahren wird bis Samstag ein spielerischer Zugang zur Programmierung und Robotertechnik geboten. Die Workshops starteten unter Beachtung der Corona-Hygieneschutzregeln auch mit Unterstützung der Werbeagentur Pilotfisch.

An beiden Tagen geht es um die Konstruktion und Programmierung von Robotern, Apps, 3D-Drucker, Sound & Music oder Comicfilmen. In den Workshops erwerben Jugendliche Programmierfähigkeiten, Experimentierfreude und Teamkompetenzen. „Die HOKO.Labs vermitteln jungen Leuten die Welt der Digitalisierung in sinnvollen Zusammenhängen als Bildungsangebot. Schüler brauchen eine konkrete Vorstellung von dem, was sie in der beruflichen Arbeitswelt erwartet, wo und wie digitale Technik die Arbeitswelt mitbestimmt und wie sie sich weiterentwickeln lässt“, sagte Olaf Gericke. Der Landrat nannte es „spannend, Arbeit als ein wichtiges Stück von Lebensqualität zu erfahren und frühzeitig in Überlegungen zur beruflichen Orientierung einzubinden. Das ist eine wichtige Voraussetzung für nachhaltige Fachkräftesicherung.“ Davon profitieren nach Gerickes Überzeugung junge Leute, Unternehmen und der ganze Kreis Warendorf.

Warendorfs Bürgermeister Axel Linke äußerte sich erfreut darüber, „dass es im direkten Kontakt mit zwei Unternehmen in Warendorf gelungen ist, Jugendlichen die Chancen der digitalen Transformation zu zeigen, jungen Tüftlern Mut zu machen und Fachkräfte für die Region zu gewinnen.“ Petra Michalczak-Hülsmann kündigte an, dass das wegen Corona im Frühjahr unterbrochene HOKO.Lab-Programm im Kreis nicht nur weitergeführt, sondern ausgebaut werden soll. „Der Neustart fand heute in Warendorf statt“, so die Geschäftsführerin.

Begeistert zeigte sich Cornelia Köster von der Werbeagentur Pilotfisch über die große Resonanz:  „Heute haben wir die Zukunft zu Gast mit vielen jungen Menschen, Robotern und digitalen Gadgets.“ Christoph Berger hat große Teile der Herrenabteilung beim „ebbers modeerlebnis“ freigeräumt und bietet mit „Flash&Light_Workroom“ einen eigenen Workshop an: „Wir ermöglichen unseren Kunden täglich viele digitale Erlebnisse. Heute sind die Jugendlichen dran.“

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