Kinderarbeit ist in Entwicklungs- und Schwellenländern weiterhin ein großes Problem. - Bild von PublicDomainArchive auf Pixabay
Kinderarbeit ist in Entwicklungs- und Schwellenländern weiterhin ein großes Problem. - Bild von PublicDomainArchive auf Pixabay

Anzeige: Global Battery Alliance unterstützt Prävention von Kinderarbeit

Benedikt Sobotka, CEO der Eurasian Resources Group und Mitvorsitzender der Global Battery Alliance, bestätigte kürzlich, dass die Eurasian Resources Group einen finanziellen Beitrag zum Fonds zur Prävention von Kinderarbeit in Bergbaugebieten (Fund for the Prevention of Child Labour in Mining Communities) geleistet hat. Geplant und verwaltet von UNICEF, wird der Fonds in Kooperation mit zivilgesellschaftlichen Organisationen und Regierungsbehörden in der Demokratischen Republik Kongo (DRK) betrieben.

Als Kooperation der Global Battery Alliance wird der Fonds Projekte in der gesamten DRK unterstützen, lokale Gemeinschaften stärken und die grundlegenden Ursachen für Kinderarbeit bekämpfen . Sobotka erklärte, dass die Eurasian Resources Group Branchenteilnehmer und Stakeholder dazu ermutigt, sich der Mission der Global Battery Alliance anzuschließen und den Fonds ihre Unterstützung zuzusagen.

Der Fonds zur Prävention von Kinderarbeit in Bergbaugebieten hat zum Ziel, die Kinderarbeit in Kobaltminen in der gesamten DRK mit einem sektorübergreifenden Maßnahmenpaket zu bekämpfen.

Der Fonds unterstützt mehrere der Ziele für nachhaltige Entwicklung der UN, einschließlich Ziel 12: Nachhaltige Konsum- und Produktionsweisen; Ziel 1: Armut beenden und Ziel 8: Nachhaltiges Wirtschaftswachstum und menschenwürdige Arbeit.  Neben der Bekämpfung der Kinderarbeit zielt der Fonds auch auf die Linderung der Armut und die Verbesserung der sozialen Dienste für Kinder in der Region ab.

Indem er seine Aktivitäten auf den Copperbelt („Kupfergürtel“) des Landes konzentriert, beabsichtigt der Fonds zur Prävention von Kinderarbeit in Bergbaugemeinden, Kinderarbeit in den Minen in 6 Gesundheitszonen der DRK abzuschaffen. In einer Pressemitteilung vom 16. November 2020 verkündete UNICEF seine Zusammenarbeit mit der Global Battery Alliance mit dem letztendlichen Ziel, innerhalb der nächsten 3 Jahre 21 Millionen US$ von privaten und öffentlichen Partnern zu sammeln.

UNICEF verpflichtete sich dazu, die Spenden dafür zu verwenden, eine Serie von Initiativen zu finanzieren, welche die grundlegenden Ursachen für Kinderarbeit in Bergbaugemeinden bekämpfen. Die Initiative konzentriert ihre Aktivitäten in den Provinzen Haut-Katanga und Lualaba und steht völlig im Einklang mit den nationalen Entwicklungsprioritäten der DRK. Der Fonds wird sowohl regierungsgeführte als auch zivilgesellschaftlich geführte Initiativen unterstützen, die lokale Dienstleistungen wie Gesundheitsversorgung, Geburtenregistrierung und Bildung stärken.

Das Programm wird auch dazu beitragen, die Kapazitäten von Sozialarbeitern zu stärken, zu erkennen, wenn Kinder durch den Bergbau negativ beeinflusst werden, darauf zu reagieren und dies zu verhindern, indem verbesserte soziale Schutzsysteme in Bergbaugemeinden sichergestellt werden.

Global Battery Alliance

Die Global Battery Alliance ist eine öffentliche und private Kooperation, die mehr als 80 Organisationen zusammenbringt. Gegründet im Jahr 2017, ist das grundlegende Ziel der Alliance, eine nachhaltige Batterie-Wertschöpfungskette zu entwickeln.

Die Entwicklung einer zirkulären und verantwortungsbewussten Batterie-Wertschöpfungskette könnte den Weg dafür ebnen, das 2°C- Ziel des Pariser Abkommens im Energie- und Verkehrssektor zu erreichen. Experten sagen voraus, dass Batterien bis 2030 für 30 % der benötigten CO2-Reduktion im Energie- und Verkehrssektor ermöglichen könnten, indem sie Strom für 600 Millionen Menschen liefern und weltweit 10 Millionen nachhaltige und sichere Arbeitsplätze schaffen. Um dieses große Potenzial zu realisieren, muss die Batterie-Wertschöpfungskette innerhalb der nächsten 10 Jahre um das 19-Fache wachsen, was ein branchenweites Handeln erforderlich  macht.

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