(v.l.): Thomas Groschek (Generalunternehmer), Ingo Niehaus (EWG Rheine), Joachim Hoffstedde (Projektleiter), Kai Sundag (Bäckerei Sundag), Ulrike Faulhaber (Architektin), Thomas Prochmann (Sparkasse), Anette Kümpers (Gesellschafterin RSB) und Matthias Rudolph GeschäftsfüRheineMarketing/ Einzelhandelhrer RSB) - Foto: RheineMarketing/ Einzelhandel

Baustart Geschäftshaus „Business Kontor Lindenstraße“

Es tut sich wieder was im Innovationsquartier: Nachdem erst vor Kurzem die Groschek Immobilien GmbH & Co. KG die Fertigstellung und den Bezug des letzten Einsteinhauses (VIER) kundgeben konnte, wird nunmehr auch in Kürze die Bebauung des letzten freien Grundstückes im Innovationsquartier mit dem bereits seit einiger Zeit geplanten Geschäftshauses starten. Mit dem symbolischen Spatenstich soll es nun bald losgehen auf dem Grundstück an der Lindenstraße 65.Die Bauherrin, die Rheiner Siedlungsbau GmbH, die zum Unternehmensverbund der bereits seit fast 75 Jahren in Rheine beheimaten Siedlungsgesellschaft Altenrheine gehört, hat inzwischen das Generalunternehmen Groschek mit der Bauerrichtung beauftragt.

„Die räumliche Nähe und die Professionalität, mit der Thomas Groschek das vierte Einsteinhaus fertig gestellt hat, haben unsere Gesellschafter überzeugt“, teilte der Geschäftsführer der SGA und RSB, Matthias Rudolph, auf Anfrage mit. Mit dem Startschuss für die Bebauung besteht nunmehr auch Planungssicherheit für die zukünftige Nutzung. Mehrfach wurde die diesbezügliche Planung geändert, von einem Hotelstandort über eine Hochschulstandort bis zu einer beruflichen Bildungseinrichtung war alles dabei. Im Übrigen wurde die Realisierung des ENVIRON-Gebäudes abgewartet, da der Standort die gleichzeitige Bebauung von zwei Großprojekten nicht ohne erhebliche Reibungsverluste erlaubt hätte. Inzwischen ist die Bauherrin wieder zur ursprünglichen Planung zurückgekehrt, wobei die Bauherrin erst nach und nach die Mieter preisgeben wird. Schon lange steht fest, dass die in Schüttorf beheimatetet Bäckerei Sundag, die in Rheine schon mehrere Filialen betreibt, sich hier mit einem Backshop ansiedeln wird. Auf dieses Angebot freuen sich nicht nur die Anlieger des gesamten Stadtteils, sondern auch die im Innovationsquartier angesiedelten Praxen und Gewerbetreibenden, da die Firma Sundag auch einen Mittagstisch anbieten wird.

Schwerpunktmäßig werden sich in diesem barrierefreien Neubau mit einer Gesamtnutzfläche von gut 2.300 qm Büros und Praxen verschiedener Fachrichtungen ansiedeln, um das umfangreiche medizinische Angebot im Innovationsquartier weiter zu ergänzen. Die Innenausbauten erfolgen individuell nach detaillierten Planungsvorgaben und Wünschen der Mieter. Verfügbare Flächen können unter der Telefonnummer 05971-9721-0 angefragt werden.

Die aus der Feder der Architektin Ulrike Faulhaber stammende Planung wird das Innovationsquartier noch einmal um eine weitere Facette bereichern. Die an einen „fahrenden ICE“ erinnernde Fassadengestaltung könnte keinen passenderen Standort finden als in unmittelbarer Nähe des Bahnhofs. Hervorzuheben sind weiter die ambitionierten klimabezogenen Vorgaben, die hier die Bauherrin realisieren möchte, indem der höchste energetische Standard, der aktuell von der KfW gefördert wird, realisiert werden soll.

Aus Sicht der EWG kann das noch junge Innovationsquartier als echte Erfolgsstory und ein gelungenes Beispiel für die Reaktivierung von Brachflächen bezeichnet werden. Dort wurden nicht mehr genutzte Bahnseitenflächen zu einem innovativen Büro- und Dienstleistungspark nach modernen Standards umgewandelt. Das Quartier profitiert von seiner direkten Anbindung an den Bahnhof Rheine und hat sich inzwischen zu einem innerstädtischen Zentrum insbesondere für die Gesundheitsbranche und für hochwertige Dienstleistungen etabliert.

Mit der nun startenden architektonisch gewinnbringenden Bebauung des letzten ca. 2.264 qm großen freien Gewerbegrundstücks befindet sich die Entwicklung des Innovationsquartiers Rheine auf der absoluten Zielgeraden. „Alle Gewerbegrundstücke im Innovationsquartier sind inzwischen verkauft worden. Lediglich die historische Treibwagenhalle Nord steht noch als letzter Entwicklungsraum mit unmittelbarer Anbindung an den Bahnhof zur Verfügung.“ weiß Ingo Niehaus, Geschäftsführer der EWG – Entwicklungs- und Wirtschaftsförderungsgesellschaft für Rheine mbH zu berichten.

Veröffentlicht von

WIR Redaktion

Die WIR-Redaktion freut sich auch auf Ihre Pressemitteilungen. Sprechen Sie uns an unter +49 5231 98100 0 oder per mail an redaktion@wirtschaft-regional.net

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.