Weitere Fertigungshalle in Betrieb

Das im Jahre 1957 in Ludwigsburg (Baden-Württemberg) gegründete Familienunternehmen hatte sich bereits im Jahre 2006 für einen neuen Standort in Emsbüren entschieden, um seine Fertigungskapazitäten weiter ausbauen zu können.

Doch bereits nach 4 Jahren (Ende 2010/Anfang 2011) stand fest, dass aufgrund der hervorragenden Entwicklung der Schmidt GmbH die Kapazitäten in absehbarer Zeit erneut an ihre Grenzen stoßen werden. Der Bau einer weiteren Fertigungshalle ist für das Unternehmen von großer Bedeutung: „Mit dem Neubau haben wir einen weiteren Schritt in Richtung „0 ppm“ beziehungsweise in Richtung „Reinraumbereich“ vollendet“, erklärt der geschäftsführende Inhaber Günther Schmidt.

Abgetrennte Fertigungsbereiche ermöglichen neben der Produktion von „Glasklarteilen“ sogar die Herstellung von Kunststoffteilen für die Lebensmittelbranche. Ziel ist es, hier eine neue Kunden-zielgruppe ansprechen zu können, erklärt der Unternehmer, dem dafür nun eine weitere Produktionsfläche zur Verfügung stehen wird. Bislang fertigen modernste Spritzgussmaschinen in den Größenordnungen 22 – 400 Tonnen sowie Pressen von 40 – 200 Tonnen technische Kunststoff-Formteile sowie Stützisolatoren aus Duro- und Thermoplastmaterialien für den Schaltanlagenbau und Sammelschienenhalter. Aus Halbzeugmaterialien werden auf Bearbeitungszentren kundenspezifische Kleinserien hergestellt. “Investitionen in neue Maschinen für noch höherwertigere Produkte und kurzfristigere Bestellabrufe seitens der Kunden können durch den Neubau nun realisiert werden“, freut sich der Inhaber Günther Schmidt mit seinen 32 motivierten und engagierten  Mitarbeitern. 

Das nach DIN EN ISO 9001:2008 zertifizierte und weltweit agierende Unternehmen liefert bereits seit 3 Jahren Produkte nach Russland und steht kurz vor dem Abschluss eines neuen Rahmenvertrages mit dem russischen Geschäftspartner für ein weiteres Produkt, das zusammen mit Ingenieuren aus Russland und der Schmidt GmbH entwickelt wurde. Carsten Czilwa, der Leiter der Produktion, betont: „Von äußerster Wichtigkeit ist hier der Bau korrekter Werkzeugformen. Nur mit hervorragenden Werkzeugen lassen sich hervorragende Ergebnisses erzielen.“ Dieses Ziel wird zum einen durch eine jahrzehntelange Zusammenarbeit mit qualifizierten Werkzeugbauern erreicht und zum anderen – und das ist ein nicht zu unterschätzender Vorteil – durch einen eigenen Werkzeugbau im Hause. Die Wartung und Reparatur erfolgt vor Ort in Emsbüren.

Veröffentlicht von

Peer-Michael Preß

Die Themenschwerpunkte des Autors sind B2B-Marketing, Medien und Kommunikationsstrategien und deren Umsetzung in der Praxis.

Seitb 20 Jahren ist er geschäftsführender Gesellschafter des Unternehmens Press Medien GmbH & Co. KG mit den Tätigkeitsbereichen Buch- und Zeitschriftenverlag, Druckerei und Medienagentur.

Er absolvierte die Ausbildung zum Verlagskaufmann in der Gundlach Gruppe, Bielefeld, und schloss erfolgreich ein Studium zum Betriebswirt mit Abschlussarbeit im Bereich Marketing zum Thema „E-Commerce in der graphischen Industrie“ ab.

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