Ideale Zutrittskontrolle

Unter dem Begriff „Zutrittskontrolle“ werden viele Produkte und Systeme angeboten, die aus unterschiedlichen Gesichtspunkten entwickelt worden sind: Genau hier liegt das Dilemma der Transparenz der unterschiedlichen Systeme für den Entscheider im Unternehmen. Viele Lösungen scheinen für das Sicherheitsprojekt zu passen, aber welche kommt wirklich für den Einsatz in Frage? Um eine kompetente Entscheidung treffen zu können, hilft die WIR-Redaktion Ihnen mit ein paar ersten Fragen zum Thema Zutrittskontrolle.

Im ersten Schritt ist es wichtig die IST-Situation zu analysieren. Definieren Sie genau, welche Bereiche des Unternehmens  abgesichert werden sollen und welche Personen ein Zutritt gewährt werden soll. Welche Möglichkeiten der Zutrittssicherung bestehen schon jetzt? Kann auf diesen aufgebaut werden?

Im nächsten Schritt müssen Sie sich einen Überblick über die verschiedenen Techniken verschaffen. Hilfreich können hier folgende Fragestellungen sein:
Ist die standardisierte Vernetzung mittels IP-Technik oder doch die proprietäre Lösung in Hinsicht einer Kosten-Nutzen-Analyse und Zukunftssicherheit des Systems sinnvoll? Wie offen ist ein System für fremde Komponenten und Schnittstellen zu Drittenanbietern, um in Zukunft die Möglichkeit zu haben, eine Lösung problemlos auszutauschen? Wie einfach und damit effizient ist die Verwaltung der Berechtigungen? Welche Verifikationstechnik, wie einfache Schlüssel, PIN-Code, RFID-Chip, Fingerabdruck- oder Irisscann oder auch Kombinationen aus mehreren Techniken sollen zum Einsatz kommen? Der Rahmen der Möglichkeiten reicht von einer reinen Schlüsselersatzanlage bis zu einen multifunktionalem Schließmedium. Machen Sie sich eine Checkliste für Ihren geplanten Leistungs- und Funktionsumfang. Sprechen Sie mit den Fachberatern von verschiedenen anerkannten Anbietern und stellen Sie Ihr individuelles Sicherheitsbedürfniss dar.

Natürlich dürfen die Kosten nicht außer Acht gelassen werden. Definieren Sie ein Budget für das Zutrittprojekt. Um in der Angebotsphase flexibel reagieren zu können, ist es wichtig auch die „must-have“ und „nice-to-have“ Leistungen und Funktionen zu definieren. Erstellen Sie sich eine Prioritätenliste.

Der letzte wichtige Punkt ist der Support und Service vor, während und nach der Installation des Systems. Fragen Sie nach Kundenreferenzen, damit Sie ein Gefühl für die Leistungsfähigkeit des Anbieters bekommen.

Eine Patentlösung für alle Unternehmen gibt es nicht. Dafür ist der Markt der Anbieter und Techniken zu heterogen und die Ansprüche der Kunden zu individuell.

Veröffentlicht von

Peer-Michael Preß

Die Themenschwerpunkte des Autors sind B2B-Marketing, Medien und Kommunikationsstrategien und deren Umsetzung in der Praxis.

Seitb 20 Jahren ist er geschäftsführender Gesellschafter des Unternehmens Press Medien GmbH & Co. KG mit den Tätigkeitsbereichen Buch- und Zeitschriftenverlag, Druckerei und Medienagentur.

Er absolvierte die Ausbildung zum Verlagskaufmann in der Gundlach Gruppe, Bielefeld, und schloss erfolgreich ein Studium zum Betriebswirt mit Abschlussarbeit im Bereich Marketing zum Thema „E-Commerce in der graphischen Industrie“ ab.

Sie erreichen Peer-Michael Preß unter:

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