Conergy dämmt Verluste ein

Hamburg (dapd). Der Solaranlagenhersteller Conergy sieht trotz roter Zahlen und eines Umsatzeinbruchs erste Erfolge des Sanierungskurses. Der Nettoverlust verminderte sich im ersten Quartal im Jahresvergleich um ein Drittel auf 15 Millionen Euro. Allerdings fiel auch der Umsatz um mehr als 60 Millionen Euro auf knapp unter 100 Millionen Euro, wie das Unternehmen am Dienstag in Hamburg mitteilte.

„Mit unserer strategischen Neuausrichtung haben wir Kosten reduziert und uns flexibler aufgestellt, was zu einem verbesserten operativen Ergebnis beigetragen hat“, sagte der Vorstandsvorsitzende Philip Comberg. Er erklärte den Umsatzeinbruch mit dem drastischen Preisverfall für Solarmodule. Die Absatzmenge sei nur um knapp über 10 Prozent gefallen und in manchen Märkten sogar gestiegen. Über den in der Presse berichteten Einstieg eines neuen Investors aus China äußerte sich Comberg nicht.

Im vergangenen Jahr fuhr der einstige Börsenstar Conergy einen Nettoverlust von 162 Millionen Euro ein, nach einem Minus von 45 Millionen Euro im Vorjahr. Der Umsatz fiel um fast 20 Prozent auf 754 Millionen Euro. Für 2012 erwartet der Vorstand einen Umsatz unter Vorjahresniveau.

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Peer-Michael Preß

Die Themenschwerpunkte des Autors sind B2B-Marketing, Medien und Kommunikationsstrategien und deren Umsetzung in der Praxis. Seid dem Jahr 2000 ist er geschäftsführender Gesellschafter des Unternehmens Press Medien GmbH & Co. KG mit den Tätigkeitsbereichen Buch- und Zeitschriftenverlag, Druckerei und Medienagentur. Er absolvierte die Ausbildung zum Verlagskaufmann in der Gundlach Gruppe, Bielefeld, und schloss erfolgreich ein Studium zum Betriebswirt mit Abschlussarbeit im Bereich Marketing zum Thema „E-Commerce in der graphischen Industrie“ ab.

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