Das IHK-Netzwerk „KI“ startete mit einer hybriden Veranstaltung. Während 15 Teilnehmer die Veranstaltung in der IHK in Osnabrück besuchten, nahmen zur gleichen Zeit rund 15 weitere Teilnehmer digital per Videokonferenz teil. - Foto: IHK Osnabrück
Das IHK-Netzwerk „KI“ startete mit einer hybriden Veranstaltung. Während 15 Teilnehmer die Veranstaltung in der IHK in Osnabrück besuchten, nahmen zur gleichen Zeit rund 15 weitere Teilnehmer digital per Videokonferenz teil. - Foto: IHK Osnabrück

IHK-Netzwerk „Künstliche Intelligenz“ gegründet

„Gerade produzierende Unternehmen können durch den Einsatz von ‚Künstlicher Intelligenz‘ profitieren. Die große Resonanz auf unser IHK-Technologietreiberforum ‚KI‘, das wir vor einem Jahr gestartet hatten, hat diese Einschätzung in insgesamt vier Veranstaltungen bestätigt“, erklärt Anke Schweda, IHK-Geschäftsbereichsleiterin für Innovation, anlässlich der Gründung des neuen IHK-Netzwerks „Künstliche Intelligenz“ in Osnabrück. Im Zuge der Digitalisierung der Wirtschaft werden große Mengen maschinenbezogener Daten erzeugt. Dabei bietet die Anwendung von KI großes wirtschaftliches Potenzial, zum Beispiel durch automatisierte Datenanalysen zur Erleichterung von Entscheidungsprozessen.  

Mit Unterstützung von Prof. Dr. Joachim Hertzberg, Universität Osnabrück/DFKI-Labor Niedersachsen, und Prof. Dr.-Ing. Heiko Tapken, Hochschule Osnabrück, möchte die IHK den begonnen Wissens- und Erfahrungsaustausch in der Region verstetigen. Die beiden KI-Experten werden den Mitgliedern des neuen IHK-Netzwerks künftig zur Seite stehen und haben zuvor bereits das IHK-Technologietreiber-Forum „KI“ wissenschaftlich begleitet.

Die Vorstellung von Praxisbeispielen soll fester Bestandteil künftiger Netzwerktreffen sein. Den Auftakt machten beim Gründungstreffen Heiner Lüke, Leiter Digitalisierung Produktion der Melos GmbH aus Melle, sowie Bernhard Esders, Geschäftsführer der Esders GmbH aus Haselünne. In ihren Impulsvorträgen berichteten sie über den KI-Einsatz bei der vorausschauenden Wartung (maschinelles Lernen) und in Produkten der Gasmesstechnik. Für „KI“-Dienstleister besteht die Möglichkeit, ihre Expertise über Impulsvorträge in das Netzwerk einzubringen.

Das „KI“-Netzwerk der IHK richtet sich an bestehende und potenzielle „KI“-Anwender. Ziel ist es, die Zusammenarbeit untereinander zu stärken, betriebliche Fragestellungen zu identifizieren und gemeinsame Projekte anzustoßen. Eine Mitgliedschaft ist produzierenden Unternehmen vorbehalten. Insgesamt rund 30 Teilnehmer nahmen jetzt an der Gründungsveranstaltung teil, die in der IHK und parallel als Videokonferenz durchgeführt wurde.

Weitere Informationen: IHK, Andreas Meiners, Netzwerkbetreuer „KI“, Tel.: 0541 353-245 oder E-Mail: meiners@osnabrueck.ihk.de

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