Bild von Mediamodifier auf Pixabay
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Eigene Produkte online verkaufen: Schritte und Herausforderungen

Der Schritt in die Selbstständigkeit ist für viele Menschen eine große Hürde. Es müssen unterschiedliche Regelungen und Voraussetzungen eingehalten werden, damit alles auf rechtmäßigen Wegen abläuft. Vor allem als Produzent eigener Ware müssen Sie viele Aspekte beachten. Wie Sie beginnen können, eigene Produkte und Waren online zu verkaufen und auf was Sie dabei achten müssen, erfahren Sie daher in diesem Artikel.

Aktiv werden mit Amazon FBA

Der erste Schritt, den Sie bewältigen müssen, ist die Auswahl eines für Sie passenden Anbieters. Besonders viel Potenzial zeigt hierfür Amazon, was es Ihnen als Drittanbieter erleichtert, die Waren an die Kunden zu bringen. FBA steht dabei für „Fulfillment by Amazon“ und zeigt noch mal deutlich, dass Sie dort als Händler gut bedient sein können.

Von Anfang an: der erste Schritt

Der Beginn einer Selbstständigkeit im Handelsgewerbe ist gleich zu dieser, die sich auch anderweitig selbstständig melden. Zunächst muss ein Gewerbe angemeldet werden. Dazu müssen Sie zunächst zum Gewerbeamt, bei dem Sie eine Vorlage für die Anmeldung eines Gewerbes finden. Achten Sie dabei zusätzlich darauf, dass Sie als zukünftiger Kaufmann bzw. Kauffrau einige persönliche Voraussetzungen dafür bekommen müssen. Alternativ zum Gewerbeamt können Sie sich auch online darüber informieren und Ihren Antrag bereits verschriftlichen.
Dann ist ein Gang zum Finanzamt fällig. Es ist unumstritten wichtig, dass Sie einen für Gewerbe passenden Fragebogen ausfüllen, damit die steuerliche Erfassung problemlos durchgeführt werden kann. Auf kurz oder lang ist es bei eigenen Gewerben von Vorteil, einen Steuerberater zu involvieren.
Auch die Berufsgenossenschaft, sowie die IHK werden Sie auf diesem Weg begleiten. Das vorläufige Ende der behördlichen Gänge erfolg jedoch beim Arbeitsamt und der Krankenkasse selbst. Den Gewerbeschein, den Sie idealerweise bereits erhalten haben, müssen Sie dort vorzeigen. Dementsprechende Anpassungen an Ihre Konditionen werden individuell durchgeführt.

Das Verkaufen kann beginnen

Zunächst müssen Sie sich bei Amazon FBA anmelden. Der Anmeldevorgang gibt Ihnen bereits einige Hinweise darüber, worauf Sie dabei achten müssen. Insgesamt gibt es vier Schritte, die Sie unbedingt beachten sollten.
Bereits bei der Anmeldung müssen Sie entscheiden, welche Produktkategorien für Sie infrage kommen. Lassen Sie sich daher idealerweise in alle oder möglichst viele Kategorien eintragen, damit Sie mit Ihren Waren ein breites Spektrum besetzen können. Zusätzlich wird nach dieser Anmeldung ein Geschäftskonto bei Amazon nötig, wobei Sie beachten müssen, dass Sie auch ein extra Konto für dieses eröffnen müssen. Ein Konto dieser Art bei einer Bank wird Sie etwa 15 Euro kosten. Ein Vergleich verschiedener Banken ist, was Kosten anbelangt, auf jeden Fall sinnvoll.

Welche Kosten kommen auf Sie zu?

Die Nutzung von dem Marketplace-Dienst ist nicht kostenlos. Informieren Sie sich über die Amazon FBA Kosten und wägen Sie ab, inwiefern Sie damit zurechtkommen. Wie jedoch jede andere Plattform auch, ist eine bestimmte Gebühr normal und gängig.
Ist Ihr Gewerbe bereits angemeldet, so sind es nur vier kleine Schritte, bis Sie Ihre Ware bei Amazon verkaufen können. So sollte es dementsprechend einfach sein, an Ihr Ziel zu kommen.

Was könnten Sie verkaufen?

Grundsätzlich ist ein großes Angebot nie verkehrt, da Sie somit unterschiedliches Klientel erhalten können. Auf der anderen Seite können Sie sich auch auf einige Dinge konzentrieren und die Qualität dieser Waren nach und nach perfektionieren. Es liegt schlichtweg an Ihnen und Ihren Wünschen, wie Sie Ihr Gewerbe aufbauen.

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