Lieberknecht stellt föderale Struktur des Verfassungsschutzes infrage

Berlin (dapd). Thüringens Ministerpräsidentin Christine Lieberknecht hält einen kompletten Neuaufbau des Verfassungsschutzes für notwendig. In der Vergangenheit habe „ein chaotischer Zustand“ geherrscht, sagte die CDU-Politikerin am Montag im ZDF-„Morgenmagazin“ in Berlin.

Gleichzeitig stellte sie auch die föderale Struktur des Verfassungsschutzes infrage. Man brauche eine klare Federführung des Bundes, sagte sie. Auch stelle sich die Frage, ob Aufgaben der 16 Landesämter zusammengefasst werden können und ob überhaupt 16 Landesämter für Verfassungsschutz gebraucht werden. Der NSU-Untersuchungsausschuss in Thüringen wollte am Montag den umstrittenen ehemaligen Thüringer Geheimdienstchef Helmut Roewer vernehmen.

Veröffentlicht von

Peer-Michael Preß

Die Themenschwerpunkte des Autors sind B2B-Marketing, Medien und Kommunikationsstrategien und deren Umsetzung in der Praxis.

Seitb 20 Jahren ist er geschäftsführender Gesellschafter des Unternehmens Press Medien GmbH & Co. KG mit den Tätigkeitsbereichen Buch- und Zeitschriftenverlag, Druckerei und Medienagentur.

Er absolvierte die Ausbildung zum Verlagskaufmann in der Gundlach Gruppe, Bielefeld, und schloss erfolgreich ein Studium zum Betriebswirt mit Abschlussarbeit im Bereich Marketing zum Thema „E-Commerce in der graphischen Industrie“ ab.

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